Gabriel verurteilt neuen nordkoreanischen Raketentest

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat den erneuten nordkoreanischen Raketentest verurteilt. „Nordkorea hat damit erneut in skrupelloser Weise gegen geltendes Völkerrecht verstoßen und den regionalen und internationalen Frieden bedroht“, erklärte Gabriel am Samstag. „Die internationale Gemeinschaft muss hierauf eine gemeinsame, deutliche Antwort geben, mit dem Ziel, Nordkorea zur Aufgabe seiner illegalen und gefährlichen Raketenstarts und Atomtests und zur Befolgung der einschlägigen Sicherheitsratsresolutionen zu bringen.“

Dabei komme dem UN-Sicherheitsrat eine besondere Bedeutung zu. „Deutschland setzt sich für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea und deren konsequente Umsetzung ein“, so Gabriel. „Wir müssen auch darauf drängen, dass auch andere maßgebliche Partner die Sanktionen noch effizienter umsetzen. Alle Lücken müssen geschlossen werden.“ Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte mitgeteilt, am Freitag sei eine verbesserte Version einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 abgefeuert worden. Die Waffe habe eine Höhe von 3.724 Kilometer erreicht, sei 998 Kilometer weit geflogen und könne mit einem Atomsprengkopf bestückt werden.

Foto: Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur

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