Gasaustritt in Lindenberg! Feuerwehr sperrt Teile der Innenstadt – Bewohner müssen Häuser verlassen

Gasaustritt in Lindenberg! Feuerwehr sperrt Teile der Innenstadt - Bewohner müssen Häuser verlassen


Einsatz für die Feuerwehr Lindenberg aktuell am Freitagabend. Wegen eines Gasaustritts sperren die Einsatzkräfte Teile der Lindenberger Innenstadt ab.

Ein Gasaustritt hat am Freitagabend die Stadt Lindenberg in Atem gehalten. Teile der Innenstadt waren mehrere Stunden gesperrt, darunter auch die Hauptachse von der Alpenstraße B308 her. Rund 40 Wohnungen und Gaststätten wurden vorübergehend geräumt. Nach Schätzungen von Feuerwehrkommandant Marcus Schneider waren rund 200 Personen betroffen.

Gut gefüllte Gasthäuser in Lindenberg werden evakuiert
Zum Zeitpunkt der Evakuierung am Freitagabend waren viele Gaststätten in Lindenberg gut gefüllt. Unter anderem mussten Gäste das Gasthaus zum Löwen, Die Pizzeria Osteria Toscana und das Restaurant Kura Kura verlassen. Ein Wirt schilderte im Gespräch mit unserem Reporter, dass die ganze Küche voller Essen gestanden habe, als seine Gäste das Lokal verlassen mussten. Den Gasgeruch habe dann jedoch auch er wahrgenommen.

Die Feuerwehr informiert die Bewohner in der Innenstadt mit Durchsagen über die Evakuierung. „Das läuft alles sehr ruhig und geordnet ab“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage unserer Redaktion.

Gasaustritt von unterirdischen Leitungen in Lindenberg
Anwohner hatten den Gasaustritt in der Marktstraße gegen 18.15 Uhr gemeldet. Betroffen war offenbar eine unterirdische Leitung. Laut Schneider war deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar. Weil die Messwerte so hoch waren, dass Explosionsgefahr bestand, wurden im Umkreis von 50 Metern die Menschen aus den Häusern geholt. Teilweise waren die Gaststätten zu diesem Zeitpunkt voll besetzt.

Fachleute eines Energieversorgers stoppten den Gasfluss von beiden Seiten her. Bei Redaktionsschluss war noch unklar, wie weit die Messwerte sinken.

Neben der Feuerwehr mit rund 50 Einsatzkräften waren auch Polizei und THW im Einsatz. Das Rote Kreuz betreute die Menschen, die aus ihren Wohnungen geholt werden mussten und nicht woanders unterkommen konnten, in der Grundschule.

Immer wieder kommt es im Allgäu zu Evakuierungen aufgrund Gasaustritten. Im Mai räumten Einsatzkräfte einen Discounter in Kempten. Zudem wurden erst im Juli die Bewohner eines Hauses in Schwangau evakuiert.

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