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Gauland greift nach AfD-Parteivorsitz

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland schließt einem Medienbericht zufolge entgegen früherer Äußerungen eine Bewerbung um den Parteivorsitz der AfD nicht mehr aus. Gauland plane für den Bundesparteitag in Hannover eine Kampfkandidatur gegen den Berliner AfD-Vorsitzenden Georg Pazderski und im Falle seiner Wahl die Bildung eine Doppelspitze mit Jörg Meuthen, schreibt die “Bild” in ihrer Freitagsausgabe. Diese Entscheidung soll nach einem Geheimtreffen wichtiger Vertreter des Rechtsaußen-Flügels der Partei gefallen sein, bei dem eruiert worden sei, wie der von diesem Flügel als zu liberal abgelehnte Kandidat Pazderski gestoppt werden könne.

Zuvor hatten die möglichen Gegenkandidaten Leif-Erik Holm und Bernd Baumann eine Kandidatur gegen Pazderski ausgeschlagen. Den Ausschlag soll das Argument gegeben haben, dass es in dieser Situation nur noch der AfD-intern hoch angesehene Gauland vermöge, Pazderski zu schlagen. Gauland sagte der Zeitung als Antwort auf die Frage, ob er beim Parteitag entgegen seiner früheren Aussagen als Vorsitzender antreten will: “Um es mit Franz Beckenbauer zu sagen: Schaun wir mal, dann sehn wir schon.” Gauland fügte an: “Wir werden sehen, wie die Partei tickt.”

Foto: Alexander Gauland, über dts Nachrichtenagentur

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