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Geld sparen im Internet liegt im Trend

Durch Gutscheine und Rabatte ist es möglich, beim Online-Einkauf viel Geld zu sparen . Die Coupons, Gutscheine oder Rabattmarken, haben sich in vielen Ländern nicht nur online, sondern auch offline längst in den Geschäften etabliert. Bereits 1980 haben geschäftstüchtige in den konsumorientierten Vereinigten Staaten diese Coupons als Marketinginstrument erfunden, um damit die Absätze zu steigern und den Markt für die Verbraucher noch interessanter zu gestalten. In den USA setzt nahezu jeder zweite die Coupons für seine sämtlichen Einkäufe ein und die Tendenz ist steigend.

Die Beendigung des Rabattgesetzes veränderte vieles

In Deutschland gab es bis 2011 das Rabattgesetz, durch das die Prozente und Zugaben streng kontrolliert wurde. Die Regelungen der Schluss- und Sonderverkäufe wurden 2004 endgültig gestrichen und das machte Rabatte und niedrige Preise zu jeder Jahreszeit sowie Gutscheine, als Kaufanreiz möglich. Durch das Internet hat sich der Markt gewandelt, auch wenn die erste Rabattschwemme nur für eine kurze Zeit für einen Anstieg der Einkäufe sorgte. Payback galt und gilt auch noch heute als der große Erfolg. Bereits 1998 gründete Alexander Rittweger das Kartenprogramm unter Beteiligung von Lufthansa, Metro AG und Roland Berger, bei dem Rittweger zuvor als Berater tätig war. Dort war er unter anderem für das Programm Miles & More der Lufthansa zuständig. Payback gab mit den Bonuskärtchen den großen Handelsunternehmen eine Strategie gegen feilschende Kunden an die Hand, die zu dieser Zeit dringen gesucht wurde. „Rabatt? Sammeln Sie doch einfach Punkte!“ - konnte das Personal ab dem Zeitpunkt entgegnen. Zudem lieferte Payback dem Handel noch einen weiteren Mehrwert: personalisierte Kundendaten. Damit ist Payback heute eine der sogenannten Datenkraken, über die sich die Verbraucher nicht bewusst sind. Doch die Erfolgsgeschichte von Payback zieht sich bis heute und 2010 zahlte die Kreditkartengesellschaft American Express für das Unternehmen stolze 500 Mio. Euro. Rabatt - Geld sparen im Internet liegt im Trend

Die „Droge“ Rabatt

Weder den Kunden noch den Händler machen Rabatte und Preismarketing allein glücklich das hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt. So wurde beispielsweise die Baumarktkette Praktiker mit ihren „20 % auf alles“ zum Sanierungsfall, die Media-Saturn-Holding mit „Geiz ist geil“ vom Musterschüler der Metro zum Sorgenkind. Auch hierzulande hat sich das preisbewusste Einkaufen im Internet bereits durchgesetzt und liegt im Trend. Von vielen Online-Shoppern werden bereits Gutschein-Webseiten genutzt und ist das Einlösen eines Gutscheins nicht möglich, dann wird der Bestellvorgang bzw. der Einkauf von vielen abgebrochen. Eine Statistik aus dem Jahr 2015 zeigt, dass bereits 58 % Preisvergleichsseiten, wie beispielsweise Idealo.de, günstiger.de oder Geizkragen.de nutzen. Loyalty Programme wie Payback oder webmiles werden von 55 % genutzt und die Gutschein-Webseiten von 40 %. Cashback-Seiten wurden nur von 11 % der Verbraucher genutzt. Dazwischen gibt es noch die Daily-Deal-Webseiten, wie Dailydeal.de oder Groupon sowie die Sparforen/- Communities wozu mydealz.de und brands4friends gehören. bonus-bunny.de geht einen Schritt weiter, der Betreiber verspricht, dass man nicht nur Geld sparen, sondern auch online Geld verdienen kann. Gutscheine sind ein hervorragendes Instrument der Kundenbindung mit absatzfördernder Wirkung und das wird durch weitere Zahlen belegt: So kaufen sechs von 10 Verbraucher (62 %) eher in einem Shop ein, bei den Gutscheincodes und Rabatte geboten werden. Zudem kaufen 70 % der Coupon-Nutzer sogar teilweise mehr, als geplant, um so den Mindestbestellwert des Gutscheins zu erreichen. Zum Vergleich: 2014 waren es nur 46 %. Zudem lassen sich durch den überlegten Einsatz von Gutscheinen als Teil der Marketing-Strategie neue Kunden gewinnen. 61 % der deutschen Konsumenten nehmen einen passenden Gutschein oder Cashback-Code zum Grund, um in einem neuen Shop einzukaufen oder bei einer unbekannten Marke zuzugreifen . Der Anteil dieser Nutzer liegt sogar bei 73 % und das ist eine Steigerung von 16 Prozentpunkten gegenüber 2014 (57 %). Ganz besonders im Fashion-Bereich finden die Rabatt-Coupons und Gutscheine großen Anklang. So sparten 2015 mehr als die Hälfte (59 %) mit entsprechenden Online-Rabatten bei Mode und Bekleidung, gefolgt von Schuhen und Mode-Accessoires (42 %) und Unterhaltungselektronik (39 %).

Cashbacks: Eine weitere beliebte Sparmöglichkeit

Eine Alternative zu den Gutscheinen und Rabatt-Codes ist das Cashback-System. Dabei kauft der Kunde nicht direkt in dem Online-Shop ein, wo er am Ende den entsprechenden Gutschein eingibt, sondern hier wird über den Cashback-Anbieter in dem Online-Shop eingekauft bzw. über ein Affiliate-Netzwerk. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Zwischenstelle, die den Cashback-Flow abwickelt. Das bedeutet, der Online-Shop zahlt über eine Zwischenstelle eine Provision an den Cashback-Anbieter und dieser schreibt dem Käufer den Einkaufsrabatt gut. Noch immer wird diese Vorgehensweise in Deutschland mit Skepsis betrachtet, da die Geschäfte bzw. die Betreiber der Online-Shops die Kunden lieber direkt an sich binden möchten und keinen Cashback-Anbieter vor die Nase gesetzt bekommen wollen. Anders die Kunden, diese wünschen sich unkomplizierte Abwicklungen. Der Vorteil der Coupons ist im Online-Handel zu finden und vor allem in den Apps, mit denen die Cashbacks, Punkte und Gutscheine innerhalb weniger Sekunden im virtuellen Warenkorb landen oder beim Bezahlvorgang erhältlich und gültig sind. Auch in Deutschland wird der Markt immer größer und die Shops werden und müssen sich somit stärker auf die Wünsche der Kunden einstellen müssen. Grafik: © Statista

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Ein Kommentar

  1. Naja…jeder probiert heute zu sparen. Bei den Amis haben sich Cashback-Anbieter schon lange durchgesetzt. Payback und Co. nutze ich schon lange und online mache ich das seit einem Jahr bei http://www.bar-sparen.de.

    Wenn ich einkaufe, achte ich zusätzlich auf Aktionen bei denen man den Kassenzettel einreichen kann und dann das Geld zurück bekommt. Das hat sich bei Lebensmitteln etabliert.

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