Gemeinden stellen auf LED Leuchten um

Gemeinden stellen auf LED Leuchten um

Schon in der Antike gab es etwas, was man heute als Straßenbeleuchtung bezeichnen könnte. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Art der Beleuchtung, mit der die Menschen in Dörfern und Städten auch nach dem Einbruch der Dunkelheit Licht auf ihre Straßen brachten. Im Mittelalter wurden Öle oder Fette in den Lampen verbrannt, im 19. Jahrhundert folgten Gaslaternen. Als Ende desselben Jahrhunderts die Elektrizität vermehrt an Bedeutung gewann, war man der Meinung, so eine endgültige Beleuchtungslösung gefunden zu haben, doch dass sich in diesem Bereich wieder mehrere Möglichkeiten auftun könnten, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Nun, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, also weitaus mehr als 100 Jahre nach dem Beginn des letzten großen Wandels, befinden wir uns wieder im Umbruch.

Die Glühbirne, so wie wir sie kennen, gibt es eigentlich so gut wie gar nicht mehr. Ersetzt wurde sie im Zuge der Energieeinsparverordnung durch Energiespar- oder eben LED Lampen. Auf https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode erfährt man mehr über das Licht der Leuchtdiode, die nun vermehrt auch in den Gemeinden und Kommunen in Deutschland als Straßenbeleuchtung eingesetzt werden soll. Eine große Bandbreite an LED Leuchtmitteln gibt es hierzulande schon seit ein paar Jahren. Doch die Kommunen kommen erst nach und nach auf den Gedanken, auch im Bereich der Straßenlaternen so eine Menge Energie einzusparen. In zahlreichen Gemeinden werden nun die alten Lampen, die zum Teil noch mit HQL Lampen (Quecksilberdampflampen) Licht spenden, mit LED Technik ausgestattet. HQL Lampen werden ab dem 1. Januar 2016 nicht mehr produziert oder vertrieben. Für Gemeinden, die noch immer auf diese Technik zurückgreifen, wird es also langsam Zeit, sich über Alternativen Gedanken zu machen.

LED Lampen sind in jedem Fall in Bezug auf das Energiesparen eine Überlegung wert. Mehr als 60 Prozent Kohlendioxid soll durch die Neuerung eingespart werden können, zudem unterstützt das Bundesumweltministerium die Umstellung mit Fördergeldern. Auch was die Wartung betrifft, können die Gemeinden im Vergleich zu Quecksilberdampflampen mit enormen Einsparungen rechnen. Allein das Licht könnte noch Zweifler auf den Plan rufen, denn wie sehr schön auf http://winfuture.de/news,76209.html beschrieben wird, spendet eine LED Lampe eben nicht mehr das schöne und warme Licht, das wir jahrzehntelang durch unsere herkömmlichen Glühlampen, ob auf der Straße oder in unseren Häusern, gewöhnt waren. LED Licht hat etwas silbrig Kühles an sich und nichts mehr mit dem gemütlichen Gelb gemein, das wir kennen. Dieser Punkt wird allerdings wohl die wenigsten Kommunen davon abhalten, auf LED Licht umzuschalten, denn gerade heute in Zeiten der Energiewende ist der Aspekt des Energiesparens sehr viel wichtiger als alle anderen Luxusprobleme.

Die LED Leuchte als das Leuchtmittel der Zukunft zu beschreiben, ist wohl nicht zu weit gegriffen. Halogen- und Energiesparlampen werden von Experten schon lange nur noch als Übergangstechnologien angesehen. Aber die LED Lampe ist die Technologie, die Expertenmeinungen nach, überdauern wird. Man geht davon aus, dass bis zum Jahre 2020 ein Drittel aller Lampen in Privathaushalten LED Lampen sein werden. Auch das kleine Problem mit der grellen Farbe des LED Lichts ist inzwischen gar kein richtiges Problem mehr. Immer mehr Hersteller geben sich Mühe, LED Leuchten in Pastelltönen auf den Markt zu bringen.

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