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Georgien will keine Flüchtlingszentren für die EU

Der georgische Außenminister David Zalkaliani hat Überlegungen zurückgewiesen, nach denen in seinem Land Zentren für Asylbewerber entstehen könnten. "Das wurde mit uns Georgiern nicht besprochen. Wir als georgische Regierung haben keine offiziellen Informationen über solche Pläne", sagte Zalkaliani "Zeit-Online". Man habe in Georgien bereits eigene Zentren für Inlandsflüchtlinge, so Zalkaliani weiter. Dort seien mehr als 300.000 Flüchtlinge aus Abchasien und Südossetien untergebracht, die aus den von Russland besetzten Gebieten geflohen sind. "Fast zehn Prozent unserer eigenen Bevölkerung sind Flüchtlinge. Das ist eine ziemlich hohe Quote. Wir versuchen, die sozialen Probleme unserer eigenen Flüchtlinge zu lösen." Weder Österreich noch Dänemark hätten auf offiziellem Weg Georgien über deren Pläne in Kenntnis gesetzt. "Bisher war so ein Plan nie Teil der Beziehungen zwischen Georgien und der EU", sagte Zalkaliani. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte 2017 als Teil einer neuen europäischen Asylpolitik vorgeschlagen, in Ländern wie dem Libanon, Tunesien oder auch in Georgien Lager für Flüchtlinge zu errichten. Foto: Flüchtlingslager, über dts Nachrichtenagentur

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