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GEW prangert nach Pisa-Ergebnissen fehlende Chancengleichheit an

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angesichts der Ergebnisse der Pisa-Studie die enge Koppelung von Bildung und sozialer Herkunft in Deutschland angeprangert und gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern gefordert. "Die große Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler bleibt die Achillesferse des deutschen Schulsystems", sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied für den Bereich Schule, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Auch fast 20 Jahre nach dem Pisa-Schock schafft es Schule nicht entscheidend, Nachteile abzubauen, die Kinder aus dem Elternhaus mitbringen", fügte sie hinzu. "Im Gegenteil: Der Lehrkräftemangel verstärkt das Problem." Die Schere gehe weiter auf. Die Lehrergewerkschafterin forderte: "Deutschland braucht einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um länderübergreifende Anstrengungen für mehr Chancengleichheit zu stemmen." Foto: GEW, über dts Nachrichtenagentur  

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