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Goldbarren

Gold und seine Bedeutung für die Wirtschaft

Goldbarren Gold hat gewaltig an Glanz verloren, hieß es bereits 2013. So verlor das Edelmetall von Januar 2012 bis Dezember 2013 rund 27 % an Wert. Das führte dazu, dass die finanzstarken Anleger, die ihr Vermögen über den Goldmarkt gegen Inflation absichern wollten, sich von diesem abwendeten. Schon 2013 war es den Experten klar, dass auch 2014 der Goldpreis weiter fallen würde.

Der Gold-Sturz

2014 gab es keinerlei Anzeichen für eine starke Inflation trotz der lockeren Geldpolitik der führenden Notenbanken und die US-Notenbank hatte sogar aufgrund der kräftigen Konjunktur den Ausstieg aus der Billigflutgeld eingeläutet. Mitentscheidend für die Talfahrt des Goldes sollten aber auch die negativen Prognosen der einflussreichen Experten gewesen sein und allem voran die Einschätzung der weltweit führenden Investmentbank Goldman Sachs. So hieß im Dezember 2013, dass der Goldpreis bis Ende 2014 auf 1050 US-Dollar je Feinunze (circa 31.1 Gramm) fallen wird. Im Dezember 2013 lag der Preis knapp bei 1200 US-Dollar. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 1800 Euro. Jedoch war das noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn der Goldpreis fällt und fällt und fällt. Aktuell (Stand 08.10.2015) liegt der Preis für 1 Unze bei circa 1052 Euro.

Wieso kam es zum Crash des Goldpreises?

Durch den permanenten Fall des Goldpreises sind die Gold-Anleger mehr als nervös, denn zuletzt viel der Preis für eine Feinunze auf ein Fünfjahrestief und das verblüffte die Experten im Juli 2015. Denn eigentlich hätte der Goldpreis aufgrund, der bis dahin noch schwelenden Griechenland-Krise profitieren müssen. Doch was sollen Anleger nun tun? Sollen sie abwarten, verkaufen oder sogar billig in den Goldmarkt einsteigen? Die Experten wagten im vergangenen Juli einen Blick in die Glaskugel und erklärten, dass es viele Gründe gibt, nicht in Panik zu verfallen. So war der starke Preiseinbruch im Juli auf die massiven Goldverkäufe in China zurückzuführen. Das heißt, dass der Absturz des Goldpreises in dem Moment auf die Verkaufsbewegungen an der Börse in Shanghai zurückzuführen war, wie die Analysten mitteilten. Das die Anleger das Edelmetall regelrecht abgestoßen haben, lag an dem Aktiencrash an der chinesischen Börse. Dort spekulieren viele Kleinanleger mit Krediten und müssen den Banken weitere Sicherheiten bieten und wer Gold besitzt, machte dieses zu Geld. Aber es gibt daneben auch längerfristige Entwicklungen. So drückte der starke Dollar auf den Goldpreis. Der Grund war, dass die Anleger auf die bevorstehende Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank setzten, wodurch der US-Dollar in seinem Wert stieg. Da Gold stets in US-Dollar gehandelt wird, führte das zu einer Verteuerung des Edelmetalls für Anleger außerhalb des Dollarraums – eben wie aus Deutschland (Europa). Dadurch wurde die Goldnachfrage gedrückt und auch der Goldpreis.

Nicht in Panik verfallen und abwarten

Trotz der letzten Preisentwicklungen raten viele Experten dazu, dass Privatpersonen etwa 10 % ihres Vermögens in Gold investieren sollten. Denn sollte es beispielsweise zu einer Währungsreform kommen, dann sind die Ersparnisse auf den Konten in Gefahr, da sie mit größter Wahrscheinlichkeit an Wert verlieren werden – nicht aber das Gold. Sollte es, wie die Experten vorhersagen, wieder zu einem Anstieg des Goldpreises kommen, dann kann ein Gewinn erzielt werden, sofern der jetzige Tiefpreis ausgenutzt wird zum Kauf. Doch der Anleger muss sich stets klar darüber sein, dass es dafür niemals eine Gewähr gibt. Zwar können Gewinne erzielt werden, indem man das Gold zu einem höheren Preis als den Einkaufspreis verkauft, dies ist jedoch die einzige Möglichkeit, mit Edelmetallen Gewinn zu erzielen. Laufende Gewinne wie Renditen oder Zinsen können mit Gold nicht erzielt werden. Deshalb gilt Gold üblicherweise vor allem als langfristige Investition. Wer sich für eine Goldinvestition interessiert, sollte sich zunächst umfassend über dieses Thema informieren. Dazu macht es Sinn, einen Termin bei einer Bank oder einem Investmentberater zu vereinbaren. Hilfreich kann auch ein Beratungsgespräch mit einem Goldhändler direkt sein. Das Goldkontor Hamburg beispielsweise bietet eine umfangreiche telefonische oder persönliche Beratung an. Dort kann man sich eingehend zum Kauf und Verkauf von Edelmetallen, aber auch zu aktuellen Kursen und zur Lagerung beraten lassen.

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