Gold zu Geld machen? – Tipps für den Goldverkauf

In Zeiten der Krise gilt für viele Menschen: Nur Bares ist Wahres. Um ihr Kapital also bestmöglich zu liquidieren, lösen sie Sparkonten auf oder stoßen volatile Börsenwerte ab. Gold ist bekannt dafür, einen hohen intrinsischen Wert zu besitzen – der Wert des Goldes ergibt sich größtenteils aus dem Material selbst. Das Edelmetall gilt daher als sehr krisensicher und wertstabil. Die Entscheidung für einen Goldverkauf entsteht oft aus einer finanziellen Notlage heraus. Diese Dinge sollte man beim Verkaufen von Gold beachten:

Was wird verkauft?

Wer Goldbarren besitzt und diese bei der Bank eingelagert hat, kann diese über eine Börse verkaufen. Anders sieht es aus, wenn man privat einen Goldankauf nutzen möchte: Dieser nimmt in der Regel sogenanntes Altgold entgegen. Dabei kann es sich um Goldschmuck, um antiken Schmuck mit Gold, um Uhren, Dekorationsgegenstände aus Gold oder auch um Zahngold handeln.

Wie wird der Goldpreis berechnet?

Geht man blauäugig an den Verkauf heran, kann es passieren, dass man deutlich weniger Geld für sein Gold erhält als dieses eigentlich wert wäre. Daher sollte man unbedingt die Preise für Goldankauf beachten. Kennt man das aktuelle Preisgefüge, hat man für die Verhandlungen einen guten Richtwert im Kopf. Außerdem ist das Verfolgen des Preises von Altgold hilfreich dabei, den richtigen Moment für den Verkauf zu erwischen.

Was ist beim Goldverkauf zu beachten?

Doch auch das Wissen um den aktuellen Altgoldpreis ist kein Garant dafür, dass man beim Ankauf auch wirklich die Einnahmen erzielt, die man sich erhofft. Es gibt einige Faktoren, die dafür sorgen können, dass das Angebot beim Ankauf von den eigenen Vorstellungen abweicht.

Große Unterschiede beim Gold

Gold ist nicht gleich Gold. So kann es sich zutragen, dass ein abgewogenes Goldarmband deutlich weniger Wert ist als man bei dessen Gewicht angenommen hatte. Entscheidend ist nämlich der Feingoldgehalt. Bei Goldbarren liegt dieser bei 99,9 %. Oft sind dem Schmuckgold andere Dinge beigemischt, sodass die tatsächliche Menge an Feingold sich deutlich vom Gewicht des Schmuckstücks unterscheidet.

Vor allem sollten angehende Goldverkäufer darauf achten, dass ihr Schmuckstück auch wirklich aus Gold besteht und nicht nur legiert ist – denn es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Guter Preis durch Fachwissen

Wie in so vielen Bereichen des freien Marktes, kann Unwissen auch beim Goldankauf zu einem echten Nachteil werden. Gerät man als unwissender Verkäufer an den falschen Juwelier, kann es passieren, dass dieser Profit aus dem fehlenden Fachwissen des Privatverkäufers schlagen möchte. Man sollte daher wissen, was genau man verkauft, wie viel das Gold wiegt, wie viel Karat es hat und wie hoch der aktuelle Preis für Altgold ist. Wissen bietet einem die beste Verhandlungsbasis.

Den Goldwert selbst berechnen

Wer den Altgoldpreis kennt, sollte seinen Goldschmuck auf einer geeichten Küchenwaage wiegen. Durch diese zwei Anhaltspunkte kann man den ungefähren Wert des Altgoldes ermitteln. Selbstverständlich sind eigene Berechnungen für keinen Goldankäufer bindend. Dennoch kann einem das selbstständige Berechnen des Goldwertes dabei helfen, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen. So sollte es unter anderem ein Alarmsignal sein, wenn das Ankaufsangebot sich deutlich vom eigenen Schätzwert unterscheidet.

Angebote vergleichen

Möchte man sein Altgold möglichst schnell loswerden, führt einen der erste Weg oft zum Ankauf an der Ecke. Um möglichst lukrativ zu verkaufen, sollte man allerdings mehrere Ankäufer um ein Angebot bitten und dann dort verkaufen, wo der Preis am besten ist.

Weitere Tipps zum Goldverkauf

Man muss Altgold nicht immer über einen Goldankauf verkaufen. Wenn der Altgoldpreis nicht attraktiv ist, sollte man also entweder abwarten oder versuchen, besonders schöne Schmuckstücke auf dem Gebrauchtmarkt zu verkaufen. Oft lassen sich dabei durch Verkäufe an Sammler gute Geschäfte erzielen. Wer dringend Geld benötigt, aber zum aktuellen Preis nicht verkaufen möchte, kann seinen Schmuck auch bei einer Pfandleihe in Zahlung geben und dann wieder auslösen. Derzeit könnte sich ein Goldverkauf lohnen, denn durch die Ukrainekrise steigt der Goldpreis an.

Beim Besuch eines Ankaufs sollte man stets seriös und entspannt wirken, um nicht den Eindruck zu erwecken, unbedingt auf den Verkauf angewiesen zu sein. Grundsätzlich kann der Verkauf über einen Online-Goldankauf die profitablere Alternative sein.

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