Größte Demo in Israel seit Gaza-Krieg: Netanjahus Regierung soll zurücktreten

Israel hat kürzlich seine wochenlange Militäroperation gegen die Hamas im größten Krankenhaus des Gazastreifens beendet. Doch trotz des Endes des Konflikts ist weder von einem Waffenstillstand noch von einem neuen Geiselabkommen die Rede. Das hat zu einer Welle der Enttäuschung in der israelischen Bevölkerung geführt. Zehntausende von Demonstranten gingen in Jerusalem auf die Straße und forderten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Die Demonstration war der größte Protest in Israel seit dem Gaza-Krieg 2014 und ein klares Zeichen für die wachsende Frustration und Wut der israelischen Öffentlichkeit über den Umgang der Regierung mit der Situation in Gaza. Die Demonstranten forderten ein Ende der Militäroperation und eine friedliche Lösung des Konflikts.

Die Lage im Gazastreifen ist nach wie vor katastrophal, denn in der palästinensischen Enklave herrscht ein großer Mangel an Lebensmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung. Der Konflikt hat sich auch auf die psychische Gesundheit der Menschen in Gaza ausgewirkt: Tausende von Kindern leiden unter Traumata und PTBS.

Auch die internationale Gemeinschaft hat ihre Besorgnis über die Situation im Gazastreifen zum Ausdruck gebracht und einen sofortigen Waffenstillstand sowie die Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina gefordert. Die Vereinten Nationen haben davor gewarnt, dass der Konflikt weiter eskalieren könnte, und haben eine politische Lösung der Krise gefordert.

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