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Gründen, renovieren, sanieren – Ärzte müssen die goldene Mitte finden

In der heutigen Zeit ist es für Ärzte und Zahnärzte wichtiger denn je, dass sie sich mit Ihrer Praxiseinrichtung von den anderen abheben. Gab es früher nicht die Möglichkeiten, Einblicke von anderen Praxen zu erhalten, so hat sich mit dem Zeitalter des Internets dieses verändert. Früher konnten ausschließlich Einblicke gewonnen werden, aufgrund persönlicher Gründe wie zum Beispiel einen Umzug oder Ähnliches. Heute surfen die Patienten bequem durchs Internet und erhalten so Einblick in das Angebot der Ärzte bzw. Zahnarztpraxen. Vor allem Zahnärzte benötigen nicht nur eine gezielt gestaltete Homepage, sondern ebenfalls eine herausragende Praxis, die im besten Fall neueste Techniken und gutes Design vereinen. Nur so ist es möglich, die Aufmerksamkeit der (potenziellen) Patienten zu erregen und sie für sich zu gewinnen.

Veraltete und lieblose Einrichtung – das schreckt ab

Potenzielle Patienten werden durch eine veraltete oder gar lieblose Einrichtung ebenso abgeschreckt wir durch eine schlecht gestaltete oder im schlimmsten Fall sogar fehlende Homepage. Des Weiteren verliert ein womöglich interessanter Webauftritt seine Wirkung, wenn Fotos der Praxiseinrichtung und somit der erste, für die User unverbindliche Eindruck mangels sich bietender Möglichkeiten einfach nicht genutzt wird. Heute kommen Ärzte nicht mehr an einer optisch gelungenen, ansprechenden Praxiseinrichtung vorbei. Selbst hochwertige und moderne Technik lässt sich nicht verkaufen, sofern ein gewisses Design-Package vorhanden ist. In einem Raum, der optisch vernachlässigt ist, wird moderne Top-Technik die Patienten weniger Überzeugen, als diese es verdient hat. Der Grund ist, dass der Praxispatient die reine Technik aufgrund fehlenden Fachwissens nicht (ein-)schätzen kann. Um beim Beispiel Zahnarzt zu bleiben! Wo ist für einen Zahnarzt im Hinblick auf das Design die Grenze bei der Praxiseinrichtung gesetzt? Einschränkungen gibt es selbstverständlich: entweder durch die gegebenen Räumlichkeiten oder durch das zur Verfügung stehende Budget. Doch der weitaus wichtigste Aspekt ist die einwandfreie Erhaltung der Funktionalität.

„Form follows function“

In diesem Zusammenhang ist es möglich, den revolutionären Gestaltungsleitsatz der Bauhausära „Form follows function“ heranziehen, auch wenn das berühmte Zitat des amerikanischen Architekten Louis Henry Sullivan in seiner Bedeutung hier etwas verfremdet ist. Er fordert, dass die Form – also die Gestaltung von Dingen, sich aus ihrer Funktion also dem Nutzzweck, ableiten soll. Genau dieses lässt sich hervorragend auf die Planung, Gestaltung und Einrichtung von Praxen übertragen. An erster Stelle steht die Funktion, wobei es sich hier um die Funktionalität handelt. Auf dem zweiten Rang die Form bzw. die innenarchitektonische Ausführung, von der die Funktion gewährleistet und unterstützt wird. Leider wird das immer wieder nicht beachtet oder schlichtweg vergessen. Oft werden optischen (T-)Raumschiffe geschaffen, intensiv folgen die Einrichter den aktuellen Trends und konzipieren im ersten Moment augenscheinliche optische Rakete geschaffen. Doch beim genaueren Hinsehen wurde bei der Einrichtung der Arbeitsablauf kaum oder gar nicht beachtet. Die Folge ist im schlimmsten Fall, dass der Praxisablauf nur sehr eingeschränkt oder wenig sinnvoll erfolgen kann. Es gilt im Praxisalltag Hygienebestimmungen und gleichzeitig Arbeitsstättenrichtlinien einzuhalten. Die Arbeitsabläufe sollten kurze und effektive Wege aufweisen. All das ist bereits in der Planungsphase vorzusehen. Ebenfalls ist es notwendig, eine sinnvolle Anordnung der Räume vorzunehmen. Somit werden lange Laufwege vermieden, da die Behandlungsbereiche möglichst nah beieinander liegen. Zudem gibt es wohl nichts Schlimmeres, als eine Zahnarzthelferin, die blutige Instrumente vorbei am Wartebereich in den fatalerweise falsch positionierten Sterilisationsraum trägt.

Die Beleuchtung – auch hier muss es passen

Daneben muss die Beleuchtung stimmen, wobei die Praxis in dieser Hinsicht in drei Bereiche aufteilen: Empfang mit Verwaltung, Wartebereich und Behandlungszimmer mit Nebenräumen, wie Zahntechnik und Sterilisation. In allen Räumen müssen grundsätzlich ausreichende Beleuchtungsstärken eingehalten werden. Diese richten sich nach der Nutzung des jeweiligen Bereichs und zudem gilt es die entsprechenden DIN-Normen zu berücksichtigen. Ist der Arbeitsbereich zu gering beleuchtet, verstößt das gegen die geltenden Arbeitsstättenrichtlinien. Bevor also eine Designerleuchte als einzige Lichtquelle über den Empfang platziert wird, sollte zwingend die zu erwartende Lichtausbeute sowie die Blendfreiheit überprüft werden. Grundlegend wichtig ist eine gleichmäßig helle Ausleuchtung wichtig möglichst in Tageslichtfarbe. Die optimale Ausleuchtung in den Behandlungszimmern erfolgt durch die Behandlungs- oder OP-Leuchte, die technisch die höchste Lichtausbeute garantiert. Der behandelnde muss die Möglichkeit haben, selbst kleine Farbunterschiede, selbst im Hinblick auf die unterschiedlich eingesetzten Materialien zu erkennen. Hier hätte eine mindere Ausleuchtung verständlicherweise negative Folgen.

Eine schlichte, aber hochwertige Einrichtung

Sicherlich ist der sehnlichste Wunsch eines Praxisinhaber dass seine Praxis einzigartig ist und sie sollte sich in dieser Ausführung möglichst kein zweites Mal finden lassen. Eben dieses treibt die Inhaber nicht selten zu ausschweifenden Stilblüten, insbesondere in Bezug auf die Gestaltung. Den Schreinereien werden für den Empfangs- und Wartebereich zu ungeahnten Höchstleistungen gezwungen, zumeist aufgrund der amorphen Formen. Der Patient fragt sich bei manchen Einrichtungen dann doch, ob er gerade eine Zahnarztpraxis betreten hat oder doch eher ein Raumschiff der nächsten Generation. Probleme gibt es vor allem in anderer Hinsicht: Teilstücke dieser Konstruktionen lassen sich nicht beliebig austauschen. Damit ist der Arzt gezwungen, eben diese Optik beizubehalten. Sicherlich ist das bequem, doch hier ist die Zeitlosigkeit doch eher fraglich. Bei der Praxisgestaltung heißt es auf lange Sicht dann doch eher: Weniger ist mehr. Die Praxismöbel von Mayer GmbH sind genau das: schlicht, aber hochwertig. Ausgewählte Kunstwerke oder Designerstücke werden betont, aber dennoch ist die Einrichtung zeitlos und lässt ebenfalls Spielraum für den Austausch einzelner Elemente, wodurch das Praxisbild problemlos veränderbar ist.

Der goldene Mittelweg für die Praxiseinrichtung

Für den Arzt ist es substanziell, dass er den goldenen Mittelweg bei seiner Praxiseinrichtung findet: optisch sowie in der Funktionalität. Wird einer der aufgeführten Punkte vernachlässigt, dann kann sich diese Nachteile über viele Jahre einschneidend auswirken. Daher ist es von äußerster Wichtigkeit, dass von Beginn an ein Fachplaner mit ins Boot genommen wird, der mit den Arbeitsabläufen der Praxis ebenso vertraut ist, wie mit allen notwendigen Bestimmungen und Richtlinien. Nur dann verfügt der Arzt über die Basis für eine langfristig erfolgreiche Praxis.

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