Die anhaltenden Niedrigzinsen und die Suche nach Anlagealternativen treiben den Preis für Wald und Land in die Höhe: „Die Preise für Wald haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt“, sagte Michael Prinz zu Salm-Salm dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). Salm-Salm leitet den Verband der „Familienbetriebe Land und Forsten“, der über 50.000 Wald- und Grundbesitzer vertritt. Dabei seien die Renditen, die der Wald abwirft, übersichtlich.
„Bei einem Privatwald sind es knapp ein Prozent und in der Landwirtschaft kaum mehr“, betonte Salm-Salm. Schuld an dem steigenden Interesse sei die Zins- und Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die nach Meinung des Verbandsvorsitzenden eine „Katastrophe“ ist. Ein Nebeneffekt des „Irrsinns“ sei, dass Sachwerte teurer würden, auch Land und Forst.
Foto: Wald, über dts Nachrichtenagentur
