Die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Ingolstadt entwickelt sich im laufenden Jahr auch positiv für die vom Jobcenter Ingolstadt betreuten Schulabgänger. Von diesen haben im Juli 98 Schülerinnen und Schüler den Besuch einer allgemeinbildenden Schule beendet. Davon werden 29 Jugendliche bereits im September eine betriebliche oder schulische Berufsausbildung beginnen.
Weitere 35 Schulabgänger verfolgen dagegen eine Alternative, um ihre Startchancen für den Berufseinstieg noch zu verbessern. Ein Teil möchte sich dabei mit einem besseren Schulabgang die Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt verbessern und wiederholt z.B. die letzte Schulklasse, macht freiwillig das 10. Jahr Mittelschule oder besucht die Fachoberschule. Andere entscheiden sich für eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit oder auch ein freiwilliges Soziales Jahr und machen auf diesem Wege wichtige Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben.
Bei etwas mehr als einem Drittel (34 Personen) ist Ende August nicht klar oder entschieden, wie und ob im kommenden Herbst der Einstieg ins Berufsleben gelingen wird. Das jobcenter-Team U25 (zuständig für Jugendliche und junge Erwachsene) ist aber zuversichtlich, dass weitere Jugendliche die sehr guten Chancen für einen Ausbildungsplatz erfolgreich nutzen werden.
Mit den Jugendlichen, denen der Übergang in Ausbildung und Beruf schwer fällt, halten die Beratungsfachkräfte im Team U25 engen Kontakt und vermitteln Hilfe und Unterstützung, die auf ihre besonderen Hemmnisse und Problemlagen eingeht und verhindert, dass das Berufsleben schon am Anfang mit Arbeitslosigkeit beginnt.
