Guterres fordert „humanitären Waffenstillstand“ im Nahostkonflikt

UN-Generalsekretär António Guterres fordert einen „sofortigen humanitären Waffenstillstand“ im Krieg zwischen Israel und der Hamas. Ziel sei es, „das unermessliche menschliche Leid zu lindern, dessen Zeuge wir sind“, sagte er bei einer Veranstaltung in Peking. „Zu viele Menschenleben und das Schicksal der gesamten Region stehen auf dem Spiel.“

Am Dienstag hatte der Raketenbeschuss auf ein Krankenhaus im Gazastreifen den Konflikt weiter verschärft, Israel hatte die Verantwortung von sich gewiesen. Das israelische Militär machte stattdessen einen „misslungenen Raketenabschusses der Terrororganisation Islamischer Dschihad“ für die Explosion verantwortlich, bei der mehrere Hundert Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Der Vorfall überschattet auch den anstehenden Besuch von US-Präsident Joe Biden in Israel: Er sei „empört und zutiefst betrübt“ über die Explosion in dem Krankenhaus, sagte Biden vor seiner Abreise.

„Unmittelbar nach Bekanntwerden dieser Nachricht habe ich mit dem jordanischen König Abdullah II. und dem israelischen Premierminister Netanjahu gesprochen und mein nationales Sicherheitsteam angewiesen, weitere Informationen über den genauen Hergang zu sammeln.“ Ein geplantes Treffen mit dem jordanischen König, dem ägyptische Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi sowie Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wurde nach dem Vorfall abgesagt. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Grenze zum Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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