Die Häfen von Mannheim und Ludwigshafen blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. In beiden Häfen kann gemeinsam auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurückgeblickt werden. Der wasserseitige Güterumschlag in den Mannheimer Häfen nahm in fast allen Güterklassen tendenziell zu. Insgesamt wurden 8.786.276 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Mit diesem Zuwachs von 9,89 % im Vergleich zum Vorjahr wurde das angestrebte Ziel von 8 Millionen Tonnen Güterumschlag deutlich übertroffen. Der wasserseitige Güterumschlag im Ludwigshafener Hafen stieg ebenfalls um 1,8 % auf 7.916.740 Tonnen Güter.
Insgesamt entlasten die Häfen die Straßen und Brücken in den Stadtgebieten also um etwa 4.000 LKWs pro Tag.
In welchen Gütergruppen der Umschlag am höchsten ist, hängt stark von den jeweils ansässigen Unternehmen ab und ist daher in den Häfen sehr unterschiedlich. In Ludwigshafen machen die chemischen Erzeugnisse den größten Teil des Umschlags aus, gefolgt von Erdöl-, Mineralölerzeugnissen und Gasen. Die dritte große Gütergruppe sind die Steine und Erden. In Mannheim dagegen wird der meiste Umschlag in den Gütergruppen der festen mineralischen Brennstoffe und anderen Nahrungs- und Futtermitteln getätigt. Die chemischen Erzeugnisse stehen an dritter Stelle.
Auch der Containerverkehr entwickelte sich positiv und stieg insgesamt auf 220.080 TEU – 136.621 TEU in Mannheim und 83.459 TEU in Ludwigshafen. Insgesamt wurden 13.530 Schiffe abgefertigt. Der weitere Ausbau beider Terminals wird gemeinsam betrieben und abgestimmt geplant.
Ebenso positiv war die Entwicklung in der Passagierschifffahrt im Mannheimer Hafen. Dort haben 560 Fahrgastschiffe an den im Frühjahr eingeweihten neuen Energieterminals angelegt.
Ein einschneidendes Ereignis in Ludwigshafen war der Großbrand einer ca. 9.500 qm großen Logistikanlage auf der Parkinsel am 22.06.2013, der zum Totalverlust der Halle führte.
Die beiden Häfen arbeiten in vielerlei Hinsicht zusammen. Auf der Messe Transport Logistic in München präsentierten sie sich gemeinsam in ihren jeweiligen Arbeitsgemeinschaften auf dem Stand des Bundesverbandes Öffentlicher Binnenhäfen.
Die positiven Erfahrungen mit dieser Zusammenarbeit bringen beide Häfen auch in das TEN-V Projekt “Upper Rhine” ein, in dessen Rahmen sie mit sieben weiteren Häfen eine gemeinsame Entwicklungsstrategie der am Oberrhein liegenden Häfen erarbeiten.
