Hamburgische Investitions- und Förderbank startet durch

Am 01.08.2013 hat die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) ihre Arbeit aufgenommen. Damit werden die in Hamburg bestehenden Förderressourcen für Wohnungsbau, Wirtschaft, Innovation und Umwelt erstmalig zentral in einer Institution gebündelt und zielgerichtet weiterentwickelt.
Die IFB Hamburg wird mit ihrem Beratungscenter zentraler Ansprechpartner für die Wohnungsbau-, Wirtschafts-, Innovations- und Umweltförderung in Hamburg. Das neue Förderinstitut wird den kleinen und mittleren Hamburger Unternehmen über ihre jeweiligen Hausbanken zum 1. August u.a. einen sogenannten Hamburg-Kredit anbieten, mit dem diese zu günstigen Finanzierungsbedingungen Investitionen und Betriebsmittel bis zu einer Höhe von 500.000 Euro finanzieren können. Programme der Umwelt- und Klimaschutzförderung, die sich insbesondere an Unternehmen richten, werden künftig von der IFB Hamburg durchgeführt. Mit der Fortführung der bewährten Arbeit der Innovationsstiftung in der IFB Hamburg wird das Innovationsfördersystem gestärkt.
Mit der Gründung der Bank soll die Wirkung der Hamburger Förderpolitik verbessert werden. Ein wesentliches Ziel ist die verstärkte Inanspruchnahme von Mitteln der EU und des Bundes in Hamburg. Hamburgs Position als einer der stärksten Wirtschaftsstandorte Europas soll durch die IFB Hamburg gefestigt werden. Die erfolgreiche Wohnraumförderung der Wohnungsbaukreditanstalt wird in der IFB Hamburg in bewährter Form fortgeführt. Um die wohnungspolitischen Ziele des Senats umzusetzen, stehen dem Bereich der Wohnraumförderung rd. 717 Mio. EUR des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals zur Verfügung. Unabhängig vom Aufbau der neuen Förderbereiche der IFB Hamburg wird die Wohnraumförderung insgesamt auf absehbare Zeit mit Abstand das größte Fördersegment bleiben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen