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Handwerkspräsident fordert bessere Einstiegschancen für Meister

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer fordert bessere Einstiegschancen für Meister im Öffentlichen Dienst. "Wenn man in den gehobenen oder höheren Dienst eintreten will, benötigt man ein Hochschulstudium. Dabei liegt eine Meisterprüfung auf demselben Qualifizierungsniveau wie ein Bachelor-Abschluss. Das ist grob ungerecht", sagt Wollseifer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) sagte, Stellen im Öffentlichen Dienst könnten nicht besetzt werden, obwohl es hochqualifizierte Bewerber gebe. "Wir sprechen immer über Gleichwertigkeit der Bildung. Hier müsste der Staat doch eigentlich ein leuchtendes Vorbild sein. Ist er aber nicht", kritisierte Wollseifer. Er kenne etwa den Fall eines Meisters in einem Bauberuf, dessen Einstellung bei einem kommunalen Bauamt an der künstlichen Hürde im öffentlichen Dienst gescheitert sei: "Das sollten wir dringend ändern. Ein Meisterabschluss muss auch zum Eintritt in den gehobenen oder höheren Dienst befähigen." Foto: Fliesenleger, über dts Nachrichtenagentur  

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