Das Gerücht, dass Israel den Hamas-Anführer Ismail Hanija durch zwei iranische Agenten ermorden ließ, wird vom britischen „Telegraph“ verbreitet. Laut dem Bericht soll es dafür handfeste Beweise geben.
Die Spannungen zwischen Israel und der Hamas, der militanten palästinensischen Organisation, sind seit Jahren angespannt. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Provokationen und Gewaltanwendung vor. In diesem Kontext wäre ein solcher Mordanschlag auf einen hochrangigen Hamas-Vertreter keine große Überraschung.
Allerdings sind die Details zu dieser angeblichen Aktion bisher nicht öffentlich bekannt. Die Informationen stammen aus einer einzelnen Quelle, dem britischen „Telegraph“, und müssen daher mit Vorsicht behandelt werden. Offizielle Stellungnahmen von israelischer oder palästinensischer Seite gibt es bislang nicht.
Es bleibt abzuwarten, ob weitere Beweise für diese Behauptung auftauchen werden. Sollte sich der Verdacht erhärten, wäre dies ein weiterer Eskalationsschritt in dem festgefahrenen Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Die Folgen eines solchen Attentats wären kaum abzuschätzen.
