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HDE: Konsum nach Krise mit zusätzlichen Hilfen ankurbeln

Der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, hat ein Konjunkturprogramm angemahnt, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abzufedern. „Wir müssen uns um die Konjunkturerholung Gedanken machen, und wie wir schnell aus der Rezession kommen“, sagte der HDE-Präsident der Zeitschrift „Super Illu“. Nur wer Kunden habe, könne auch etwas verkaufen.

„Deshalb sollte sich die Bundesregierung schon jetzt darüber Gedanken machen, den Konsum nach der Coronakrise mit zusätzlichen Hilfen anzukurbeln.“ Die Lage im Handel beschreibt Sanktjohanser als „dramatisch“. Aktuell seien etwa bis zu 300.000 Standorte bundesweit von Geschäftsschließungen betroffen. Allein im Non-Food-Handel fielen jeden Tag Umsätze in Höhe von 1,15 Milliarden Euro aus. Laut Sanktjohanser seien in dieser Sparte bis zu 1,7 Millionen Arbeitsplätze bedroht. Insgesamt zählt der Handel bundesweit rund 3,1 Millionen Beschäftigte. Bereits Anfang der Woche hatte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ein Konjunkturprogramm nach der Gesundheitskrise vorgeschlagen, welches etwa erhöhte staatliche Investitionen sowie eine Investitionszulage für Unternehmen vorsieht. Zuspruch bekam der Regierungschef unter anderem von der FDP.

Foto: Junges Pärchen mit Einkaufstaschen, über dts Nachrichtenagentur

 

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