Heftige Kritik: Fico trifft Putin im Kreml

Heftige Kritik: Fico trifft Putin im Kreml


Heftige Kritik an überraschender Visite: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico trifft sich unerwartet im Kreml mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Dieser Besuch hat in der Slowakei und darüber hinaus in der Europäischen Union große Kontroversen ausgelöst.

Fico, dessen Partei Smer-SD den Ruf hat, russlandfreundlich zu sein, rechtfertigt den Schritt damit, dass die Slowakei als EU-Mitglied und Nato-Partner den Dialog mit Russland aufrechterhalten müsse. Kritiker sehen darin jedoch einen Alleingang, der nicht mit Brüssel abgestimmt sei und die gemeinsame EU-Linie gegenüber Moskau untergrabe.

Insbesondere die prowestliche Opposition in der Slowakei übt scharfe Kritik an Ficos Vorgehen. Sie wirft ihm vor, sich vom Kurs der europäischen Partnerländer zu entfernen und sich zu sehr an Russland anzunähern. Auch in Brüssel stößt der überraschende Besuch auf Unmut, da er als Abweichen vom EU-Konsens in der Russland-Politik gesehen wird.

Fico selbst betont, dass es wichtig sei, trotz der Spannungen den Dialog mit Moskau aufrechtzuerhalten. Er will bei dem Treffen mit Putin vor allem bilaterale Wirtschaftsthemen besprechen. Doch die Reise nach Moskau inmitten des Ukraine-Konflikts bleibt in der Slowakei und darüber hinaus höchst umstritten.

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