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Heftige Proteste in Athen – Abstimmung verschoben

Das griechische Parlament hat die für Donnerstag geplante Abstimmung über den Mazedonien-Deal auf Freitag verschoben. Bereits seit Mittwoch war debattiert worden, die Rednerliste konnte noch nicht geschlossen werden. Premierminister Alexis Tsipras sprach davon, dass Griechenland "einen Schritt von einem historischen Ereignis" entfernt sei und warb um Zustimmung. Unterdessen setzte die Polizei vor dem Parlamentsgebäude Tränengas gegen Protestler ein. Mehrere Tausend Menschen waren zusammengekommen, um gegen das Abkommen mit Mazedonien zu demonstrieren. Die Parlamentarier wurden dabei unter anderem mit "Verräter" beschimpft. Vor knapp zwei Wochen hatte das mazedonische Parlament das Abkommen bereits ratifiziert. Der Namensstreit mit Griechenland, das ebenfalls für eine bestimmte Region die Bezeichnung "Mazedonien" beansprucht, tobt seit Jahrzehnten und ist unter der dortigen Bevölkerung ein sehr wichtiges Thema. Das nun ausgehandelte Abkommen ist in beiden Ländern quer durch die Bevölkerung hochumstritten. Es sieht unter anderem vor, dass sich Mazedonien in "Nord-Mazedonien" umbenennt, Griechenland will dafür seine Blockade gegen eine EU-Aufnahme aufgeben. Foto: Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament, über dts Nachrichtenagentur

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