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Herne baut Klimaviertel mit Plusenergie-Häusern

Das geplante Klimaviertel der Stadtwerke an der Akademie stößt auf reges Interesse: Bundesweit berichtet die Fachpresse ausführlich über das innovative Konzept der weitgehend energieautarken Einfamilienhäuser. Auch Ministerien und Institutionen verfolgen das Projekt aufmerksam. Bei den Bauwilligen aus der Region kommt die Kombination aus autonomer Energieerzeugung und kinderfreundlichem Wohnen gut an.

100 Interessenten haben sich mittlerweile bei den Stadtwerken gemeldet und Exposés angefordert. Fünf der sieben Häuser sind bereits vergeben. „Zwei attraktive Grundstücke direkt am autofreien Siedlungsplatz sind aber noch zu haben“, berichtet Stephan Becker, der das Projekt bei den Stadtwerken leitet.

Die Plusenergie-Häuser im Klimaviertel sind alle zweigeschossig, voll unterkellert und knapp 130 Quadratmeter groß. Das Energie-konzept von Smart Tec, der Dienstleistungsmarke der Stadtwerke, kombiniert große Photovoltaikanlagen mit unterschiedlichen Wärmepumpen und Batteriespeichern. Unter anderem kommt eine neuartige Redox-Flow-Batterie mit einem besonders hohen Wirkungsgrad zum Einsatz. Das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik erstellt einen wissenschaftlichen Effizienzvergleich der verschiedenen Konzepte.

Baubeginn Klimaviertel nach Plan

Der erste große Meilenstein im Klimaviertel in Sodingen ist erreicht: Seit Anfang des Jahres wurde auf dem Baugrund am Baueracker der Boden neu verteilt und teilweise abgefahren. Die Fläche ist

nun planiert und baufertig. Damit sind sieben zukünftige Besitzer eines Einfamilienhauses mit klimafreundlichem Energiekonzept ihrem Traum etwas näher gerückt.Projektleiter Stephan Becker von den Stadtwerken Herne freut sich: „Der Baustart konnte nahezu

geräuschlos erfolgen. Die Bodenqualität hat sich besser dargestellt, als ursprünglich angenommen.“Auf dem Baugelände kann nun der nächste Schritt, das Setzen der Keller, in Angriff genommen werden. Da alles nach Plan läuft, werden die Häuser voraussichtlich Ende des Jahres bezugsfertig sein. Fünf der sieben Häuser sind bereits verbindlich reserviert.

Grafik: Stadtwerke Herne

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