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Herrmann: Auswärtiges Amt muss Familiennachzug koordinieren

Bei der praktischen Umsetzung des Familiennachzugs für subsidiär geschützte Flüchtlinge sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) das Auswärtige Amt in der Pflicht. „Der Familiennachzug wird über die Visa-Abteilungen in den Botschaften gesteuert. Insofern ist es Sache des Auswärtigen Amtes, mit den Botschaften im Nahen Osten – also im Libanon, in Jordanien, Ägypten und auch in der Türkei – die Zahl der Familiennachzügler von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus zu koordinieren“, sagte Herrmann der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

So könne sichergestellt werden, dass nicht mehr als 1.000 Visa pro Monat für diese Gruppe erteilt würden. Zur Ausgestaltung der Prioritäten, nach denen Familienangehörige von den nur vorübergehend geschützten Flüchtlingen kommen können, müsse noch ein Gesetz geschaffen werden, sagte Herrmann. „Sinnvollerweise sollte man sich dabei vor allem an humanitären Gesichtspunkten orientieren.“

Foto: Joachim Herrmann, über dts Nachrichtenagentur

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