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Historiker Wolffsohn verteidigt öffentliche Gelöbnisse der Bundeswehr

Kurz vor einem großen öffentlichen Gelöbnis vor dem Berliner Reichstagsgebäude und ähnlichen Zeremonien in den Bundesländern hat der Historiker Michael Wolffsohn Kritik an solchen Veranstaltungen als "absurd" zurückgewiesen. "Die Soldaten geloben ihre Verbundenheit mit der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, um den friedlichen Alltag der Bürger zu sichern", sagte Wolffsohn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Gelöbnisse nur hinter Kasernenmauern abzuhalten, halte ich für falsch", so der Historiker. "Diese Soldaten schützen uns. Und dann erlauben wir ihnen kein öffentliches Gelöbnis? Absurd." Das Argument, bei öffentlichen Gelöbnissen werde Militarismus zur Schau gestellt, hält der Historiker für Unsinn. "Militarismus des bundesdeutschen Staates? Das ist Fake. Mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun.", so Wolffsohn. Die Distanz zu allem Militärischen sei in Deutschland stärker ausgeprägt als in anderen west-, geschweige denn osteuropäischen Staaten. "Das ist aus historisch-psychologischen Gründen auch verständlich und gut", so der Historiker weiter.. "Aber die Geschichte ist inzwischen weitergegangen. Die Bundesrepublik ist nicht das NS-deutsche Reich." Foto: Bundeswehr -Soldaten, über dts Nachrichtenagentur  

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