In den vergangenen Tagen haben starke Unwetter und sintflutartige Regenfälle in mehreren Landkreisen in Bayern zu katastrophalen Zuständen geführt. Aufgrund der Überflutungen musste der Katastrophenfall ausgerufen werden, um die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zu koordinieren.
An einigen Flüssen und Strömen sind die Dämme gebrochen, sodass ganze Ortschaften und Landstriche unter Wasser stehen. Viele Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Notunterkünften untergebracht. Die Schäden an Häusern, Infrastruktur und Landwirtschaft sind immens und werden sich erst in den nächsten Tagen vollständig erfassen lassen.
Leider hat die Unwetterkatastrophe auch Menschenleben gefordert. Ein Feuerwehrmann kam bei seinem Einsatz ums Leben, als er von den reißenden Fluten mitgerissen wurde. Ein weiterer Rettungskräftemitglied wird noch vermisst und die Suche nach ihm läuft auf Hochtouren.
Die Behörden, Rettungskräfte und das Technische Hilfswerk arbeiten rund um die Uhr, um die Aufräumarbeiten zu koordinieren, Notunterkünfte bereitzustellen und die Stromversorgung wiederherzustellen. Auch die Bundeswehr wurde zur Unterstützung der Einsatzkräfte angefordert. Die Menschen in den betroffenen Regionen sind geschockt und auf die Hilfe aus der Bevölkerung und von karitativen Organisationen angewiesen.
