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Hofreiter lobt den „Einstieg in den Ausstieg“ bei Kohle

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen, hat den „Einstieg in den Ausstieg“ bei der Kohle gelobt und fordert weitere Schritte. „Jetzt gibt es einen groben Fahrplan. Zumindest bis zum Jahr 2022 ist alles klar geregelt. Für die Zeit danach ist noch vieles vage und offen. Es ist gut, dass immer wieder überprüft werden soll, ob wir auf dem richtigen Pfad sind. Diese Punkte müssen wir nutzen, um den Druck aufrecht zu erhalten. Denn 2038 für den Komplett-Ausstieg ist eindeutig zu spät“, sagte Hofreiter der „Passauer Neuen Presse“ (Montagsausgabe).

Auch in den Bereichen Verkehr, Landwirtschaft und Bauwirtschaft müsse noch viel beim Klimaschutz getan werden. Die Erneuerbaren Energien müssten weiter ausgebaut und die vom Netz gehenden Kohlekraftwerke ersetzt werden, so der Grünen-Politiker. In Sachen Tempolimit 130 auf Autobahnen hat Hofreiter eine klare Meinung – und stellt sich damit gegen Verkehrsminister Andreas Scheuer, der gegen ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist: „Der Tempolimit-Vorstoß kommt aus der Expertenkommission, die Minister Scheuer selbst eingesetzt hat, um Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehr zu erarbeiten. Ein Tempolimit kann einen Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionnen leisten, aber in aller erster Linie werden mit Tempolimit die Autobahnen sicherer, die Staus weniger, das Fahren entspannter“, so Hofreiter.

Foto: Anton Hofreiter, über dts Nachrichtenagentur

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