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In der Schweiz hat fast jeder Zweite ein Haustier

In der Schweiz leben in 41% der Haushalte Tiere, wobei die Mehrheit eine oder mehrere Katzen besitzt. Singles dagegen haben weniger Haustiere. Eine Katze lebt in drei von zehn Schweizer Haushalten, während des Menschen liebster Freund der Hund sich auf der Beliebtheitsskala mit dem zweiten Platz begnügen muss. Jährlich geben die Schweizer Millionen von Franken für Tierbedarf, wie Futter und Zubehör sowie Tierarzt aus. Gemäß dem Verband für Heimtiernahrung leben rund 1,6 Millionen Katzen und über 500.000 Hunde als Haustiere in der Schweiz. Mit Abstand sie sind die beliebtesten Gefährten des Menschen, während sie höchsten von Fischen Konkurrenz erhalten: Denn würde jeder einzelne Fisch in den Aquarien gezählt, dann würde das eine stolze Zahl von 2,3 Millionen Aquarium Bewohnern geben. Auch Nager und Reptilien sind als Haustier beliebt. Vor allem Haushalte in denen Kinder leben, sind oft Haustiere zu finden, während die Singles lieber flexibel bleiben. Nur in 24% der Singlehaushalte ist ein Haustier zu finden und das ist kein Wunder, denn Singles verreisen eher spontan und verzichten daher auf ein Haustier, für das sie Verantwortung übernehmen müssen.

Haustierhaltung – kein günstiges Unterfangen

In fast jedem zweiten Schweizer Haushalt lebt damit ein Haustier. Ein Hund ist in rund 12% der Haushalte zu finden und in 28% der Haushalte ist eine Katze zuhause. Damit kommen auf 10 Schweizer knapp zwei Katzen. Damit belegt das Alpenland im europäischen Vergleich den zweiten Platz hinter Russland. Die Schweizer Bevölkerung greift tief in die Tasche für ihre Lieblinge. Jährlich machen Sie für Futter, Einstreumaterial, Hundeleinen und weiteres Zubehör Millionenbeträge locker. In den Jahren 2012 bis 2014 gaben die Schweizer gemäß Erhebungen des Bundesamtes für Statistik durchschnittlich 31 Franken bzw. rund 0,3% des Bruttoeinkommens für ihr Haustier aus. Dabei nutzen die Schweizer immer öfter einen online Tierbedarf Discount Shop Schweiz, um ihrem Liebling mit dem passenden Tierbedarf auszustatten. Laut „Tierwelt“ und „Beobachter“ kostet ein Hund rund 1500 bis 2000 Franken jährlich und eine Katze circa 1000 bis 1300 Franken. Für einen Vogel, ein Meerschweinchen oder ein Kaninchen fallen Kosten von rund 500 bis 700 Franken pro Jahr an. Dazu kommen noch die Anschaffungskosten für die Tiere, je nach Tierart, dann auch noch ein Gehege oder eine Voliere. Kommt es zu einer Operation, kann es besonders teuer werden, denn schnell werden Besitzer für eine Unfall- oder Zahnbehandlung mit 1000 Franken zur Kasse gebeten. Mehrere Tausend Franken können größere Operationen kosten wie bspw. ein künstliches Hüftgelenk.

Die Schweizer Datenbank Amicus – sie zählt ganz genau

Doch nicht nur in der Schweiz gibt es eine Vielzahl von Haustieren, sondern auch in Deutschland. Der Markt wächst laut dem Fachverband zoologischer Fachbetriebe weltweit. Selbst in den Schwellenländern haben die Menschen den Wunsch, ihre Zeit mit einem Haustier verbringen zu wollen. Vor allem in Russland und in Indien steigt die Popularität. Es leben in Europa ungefähr 285 Millionen Haustiere, während sich der globale Gesamtmarkt auf rund 92 Milliarden Euro beläuft. Davon werden rund 70% für Katzen- und Hundenahrung ausgegeben.

Das Aquarium – der Zierfisch ist das Haustier Nummer Eins

Rund fünf bis sieben Millionen Zierfische leben in der Schweiz in den Aquarien und weltweit werden aus über 100 Ländern rund 1,5 Milliarden lebende Zierfische exportiert. Damit ist der Zierfischhandel ein Milliardengeschäft. Doch der weltweite Transport der Fische bis zum Aquarium ist eine schwierige Angelegenheit, wobei viele Fische gar nicht bis dorthin kommen, sondern bereits auf dem Transport verenden. Doch der Mensch spürt die meiste Nähe zu Hunden und Katzen. In diesem Zusammenhang wird von Hunden- und Katzenmenschen gesprochen, wobei es sogar Hunde- und Katzenländer gibt, wie das Marktforschungsinstitut Euromonitor herausgefunden hat. Während in der Schweiz und den Nachbarländern eher Katzen in den Haushalten Zuhause sind, zeigt sich die Situation in Asien und Südamerika ganz anders. So gibt es in China rund 28 Millionen Hunde und nur 11,4 Millionen Katzen. Die Brasilianer sind noch hundeverrückter mit 37 Millionen Tieren. Ein Hund gehört in Südamerika einfach zur Familie, wie die Meinungsforscher sagen .

Augen auf beim Kauf – besser vom hiesigen Züchter kaufen oder aus dem Tierheim adoptieren

Die Zahl der eingeführten Hunde in die Schweiz aus dem Ausland steigt und damit floriert das Geschäft mit Hunden aus dem Ausland. Die Zahl der eingeführten Hunde stieg innerhalb von 10 Jahren von rund 12.000 auf fast 27.000 in 2017. In 2018 waren es rund 26.000 Tiere. Problemlos lassen sich mit einem Tier 1000 Franken verdienen und der Import von Hunden hat sich zu einem Millionengeschäft entwickelt. Die französische Bulldogge sowie der Chihuahua, die kleinen Rassen mit einem überproportional großen Kopf und riesigen Rehaugen stehen aktuell besonders hoch im Kurs. Die Nachfrage nach den modernen Rassen können die Schweizer Züchter nicht decken und damit boomt der Import. Denn ein reinrassiger Welpe aus der Schweiz kostet gleich viermal so viel, wie einer der eingeführt wird. Das Problem mit den Tieren aus dem Ausland: Sie sind oft viel zu jung und sogar krank, mit der Folge, dass sie am Ende eingeschläfert werden müssen, da die Besitzer nicht bereit sind, die Kosten zu tragen. Der Grund dafür, die Tiere sind nicht ausreichend geimpft, entwurmt und ernährt, im Gegensatz zu den Tieren aus den Schweizer Zuchten.

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