Zeppelin 660x330 - In der Werbebranche boomen die Jobofferten

In der Werbebranche boomen die Jobofferten

In der Werbebranche gab es 2016 so viele Jobofferten wie seit langem nicht mehr. Besonders die Agenturen waren auf der Suche nach neuen Mitarbeitern – selbst in klassischen Berufen.

(Be)werben lohnt(e) sich

Die ZAW-Trendanalyse Arbeitsmarkt 2016 hatte 5.513 Stellenangebote gelistet und das waren 26 % mehr im Vergleich zu 2015. Ähnlich viele Stellen wurden 2001 in der Werbung ausgeschrieben: 6.046. Besonders die Agenturen suchten nach neuen Mitarbeitern. Mit verhaltenen 6 % mehr Jobofferten für Fachleute in der Werbebranche startete das erste Halbjahr 2016. in der zweiten Hälfte des Jahres zog der Stellenmarkt deutlich an, und wies 45 % mehr Stellenangebote auf, wie der Vorjahreszeitraum. Laut dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft entwickelte sich der Arbeitsmarkt im dritten Jahr in Folge positiv. Der Dachverband prognostizierte auch für 2017, dass es sich weiterhin bei der Werbewirtschaft um einen Jobmotor handeln wird – sofern die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen passen. Der Hauptgeschäftsführer des ZAW Manfred Parteina erklärten, dass der Arbeitsmarkt der Branche nicht nur durch die gute Werbekonjunktur auf Kurs gehalten wird, sondern das auch der Bedarf an Experten dadurch wächst. Für ihn ist und bleibt die Werbewirtschaft ein „attraktiver Arbeitgeber“. Werbebranche - In der Werbebranche boomen die Jobofferten

Die klassischen Agenturberufe sind gefragt

In der Werbebranche boomt der Arbeitsmarkt. Von den Werbern werden Fachkräfte gesucht und das vor allem im IT Bereich. Besonders Web Developer, Mobile Developer und andere IT Experten waren laut der Trendanalyse Arbeitsmarkt vom ZAW in 2016 besonders gefragt. Aber auch in den klassischen „Berufsbereichen“ kam es zu verstärkten Stellenausschreibungen, wie Produktioner, Techniker, Art Director und Grafiker. Auch Planner hatten gute Chancen. Waren es vor ein paar Jahren noch Content-Experten und Konzeptioner, die fehlten, so verzeichneten diese Berufsbereiche in 2016 eher eine rückläufige und damit weniger starke Nachfrage. 2016 wurden von den Agenturen deutlich mehr Mitarbeiter gesucht. So stieg die Zahl der Stellenangebote um 32 % im Vergleich zu 2015. Sämtliche klassischen Agenturberufe wiesen positive Werte auf, wie bspw. der Art-Director mit einem Plus von 48 %, der Grafiker mit + 59 %, der Planner mit +94 % oder der Texter mit einem Plus von 25 %. Die einzige Ausnahme bildeten die Konzeptioner bei den Agenturberufen. Sie wiesen ein Minus von 11% auf. Ebenfalls wurden Content-Experten (+10 %) gesucht und händeringend war die Suche nach den IT-Fachleuten mit einem Plus von 179 %(!) und hier vor allem die Web und Mobile Developer. Ansonsten wurden von den Agenturen für die Werbeproduktion Mitarbeiter, spezielle Techniker und Produktioner (+97 %) gesucht. Mit rund 88 % bleiben die Werbeagenturen die wichtigsten Arbeitgeber, gefolgt von den Medien und Unternehmen. Analog zu der ZAW-Stellenangebotsanalyse sanken auch die Arbeitslosenzahlen das dritte Jahr in Folge. Im Bereich Werbung verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit 23.239 Arbeitslose und im Bereich Marketing 24.550. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergaben diese Zahlen ein Minus von rund 5 %.

Werbebranche: Chancen auch für Quereinsteiger

Die Werbung ist einfach aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, und für viele neue Produkte ist eine groß angelegte Kampagne einfach ein Muss. Aus diesem Grund sagen sich heute viele junge Menschen, „ich will was mit Werbung machen“. Aber welche Berufe gibt es in diesem Bereich? Innerhalb der Werbebranche gibt es eine Vielzahl Berufen, die alle unterschiedliche Aufgaben innerhalb einer Werbekampagne übernehmen. Zumeist beginnt eine Kampagne beim Berater oder Kontakter, der das Bindeglied zwischen Kunden und Agentur darstellt. Der Kontakter gibt die Wünsche des Kunden dann weiter an die Agentur und achtet auf den Terminplan sowie den Etat. Im Anschluss an die Arbeit ist es wieder der Kontakter, der die Werbe-Ideen seiner Kollegen dem Kunden präsentiert. Für diesen Beruf gibt es keine feste Ausbildung, sondern oftmals handelt es sich dabei um studierte Betriebswirte oder Werbekaufmänner. Aber selbst der Mathematiker kann in diesem Beruf einsteigen. Der strategische Planner ist dann im nächsten Schritt gefragt. Er betreibt die Marktforschung und klärt wichtige Grundlagen, wie bspw. wer gehört zur Zielgruppe des Projektes. Hier eignen sich bei den Quereinsteigern die Personen aus BWL mit Schwerpunkt Marketing sowie andere Studiengänge. Erst dann kommen die Texter und Art-Directoren zum Einsatz. Die Texter verfassen die Texte der Werbung und auch hier gibt es keinen festen Ausbildungsweg. Von einigen werden Texterschulen aufgesucht, doch bei den meisten handelt es sich um Quereinsteiger , die im Studium oder einem Volontariat das Schreiben gelernt haben. Der Texter arbeitet eng mit den Art Directoren zusammen, die fuer das Layout und das Gesamtaussehen der Werbung zuständig sind. Um als Art Director arbeiten zu können ist eine Ausbildung zum Designer, Gestalter oder Grafiker eine gute Grundlage. Jedoch ist das nur die Basis für den Erfolg im Job und das gilt für alle Berufe in der Werbebranche. Fazit ist, dass die Werbebranche vielseitige Jobchancen für kreative Köpfe bietet. Allerdings ist die Werbe- und Marketingbranche ein Bereich, der anspruchsvoll und abwechslungsreich ist, während auch hier die typischen Aufstiegsmöglichkeiten gegeben sind. Marketingjobs, Werbungjobs und Designjobs – sie alle haben Zukunft, aber erfordern von den Mitarbeitern stets eine hohe Bereitschaft, sich dem höchst dynamischen Wettbewerbsumfeld anzupassen sowie eine hohe Kundenorientierung.

Hier nachlesen ...

Tesla-Pläne: FDP will Altmaiers Batterie-Milliarden streichen

Nach der Ankündigung des US-Autobauers Tesla, im brandenburgischen Grünheide einen Produktionsstandort für Elektroautos und Batterien …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.