Dass die bereits vielfach beschriebene vierte industrielle Revolution heute maßgeblich von der modernen IT und der umfassenden Digitalisierung von Ressourcen aller Art abhängt, ist der Mehrheit der Unternehmen hinreichend bekannt. Doch die konkreten Auswirkungen werden erst langsam auch in Zahlen spür- und belegbar. Wie der Verband der Ingenieure mit Hilfe einer Studie des Berliner Instituts für Innovation und Technik mitteilt, ist die Industrie 4.0, also die Umstellung der gesamten Produktion auf voll digitalisierte und vernetzte Abläufe, heute eine wichtige Säule des derzeitigen Wirtschaftswachstums. Das höchste BIP-Wachstum seit drei Jahren (1,5 Prozent im Jahr 2014) geht laut Angaben des VDI maßgeblich auf den konsequenten Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien zurück. Insgesamt 38 Milliarden Euro Anteil stehen dabei zu Buche, die fast ein Drittel des Wachstums ausmachen. Gerade die globale Wettbewerbsfähigkeit und die große Effizienz durch Kostensenkungen und Produktivitätsgewinnen sind die langfristigen Effekte dieser Entwicklung.
IT-Infrastruktur muss flexibler werden
Um weitere Potenziale voll zu nutzen, investieren deutsche Unternehmen rund 200 Milliarden Euro in die eigene IT-Infrastruktur. Die Bereitstellung moderner Rechenzentren als Basis der benötigten Anwendungen hat dabei besondere Priorität. Die physischen Ressourcen der virtuellen Leistungen werden sich nicht nur erweitern, sondern in ihrer Art auch komplett verändern. Die aktuelle Ära der Digitalisierung fordert im Kontext von sozialen Netzwerken, Big Data und der Cloud-Technologie umfassende Veränderungen in der heutigen IT. Für kleine und mittelständische Unternehmen bieten sich große IT-Dienstleister wie 1und1 an, die flexible Cloud-Server für Projekte aller Größen, sowie Web- und E-Shop-Anwendungen anbieten. Gerade der professionelle Dauerbetrieb steht dabei mehr denn je im Fokus. Langfristig müssen aber vor allem die IT-Fachkräfte den technischen Möglichkeiten gerecht werden.
Vom IT-Leiter bis zur EU: den digitalen Wandel aktiv gestalten
Damit die Industrie mit Hilfe der IT die digitalen Möglichkeiten ausschöpfen kann, braucht es seitens der IT im Unternehmen eine klare Vision, Führungsmentalität und Mut in Sachen neuer IT-Technik, sowie die Einbindung digitaler Tools in die Unternehmensprozesse. Mobile Endgeräte und die Cloud bedürfen einer verbraucherorientierten Firmenpolitik, ganzheitlicher Software- und Netzwerklösungen und ein an den heutigen Gefahren ausgerichtetes Sicherheitskonzept. Die Devise muss lauten, vernetzte und gemeinsame Arbeitsprozesse zu etablieren und die zunehmende Datenmenge bestmöglich nutzen. Seitens der EU ist man bestrebt, in der Hinsicht mit den USA mithalten zu wollen, wo diese Aspekte schon weiter entwickelt sind. Die Planungen der EU-Kommission sehen vor, dass grenzüberschreitende Transaktionen erleichtert, digitale Verbraucherrechte gestärkt und digitale Geschäfte im EU-Binnenmarkt bevorzugt behandelt werden.

