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Innenministerium sagt Vorstellung von Verfassungsschutzbericht ab

Das Bundesinnenministerium hat die Vorstellung des Verfassungsschutzbericht 2019 am Montagabend kurzfristig abgesagt. Der Termin war für Dienstag geplant. Zu den Gründen machte das Ministerium zunächst keine Angaben.

Behördenchef Thomas Haldenwang und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wollten gemeinsam vor die Presse treten. Einzelne Details aus dem Bericht waren zuvor schon bekannt geworden. Laut „Spiegel“ hat sich die Zahl der Rechtsextremisten nach Schätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz um ein Drittel erhöht – auf inzwischen 32.080 Personen. Hintergrund des Anstiegs sei, dass in dem Jahresbericht erstmals die etwa 7.000 Anhänger sogenannten AfD-„Flügels“ mitgezählt werden. Auch die geschätzt 1.600 Anhänger der AfD-Parteijugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) rechnet das Bundesamt für Verfassungsschutz laut Medienberichten dieses Jahr zum „rechtsextremistischen Personenpotenzial“.

Foto: Bundesinnenministerium, über dts Nachrichtenagentur

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