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Innenstaatssekretär warnt vor Gefahr durch Kinder von Dschihadisten

Die aktuelle Debatte über den Umgang mit Rückkehrern aus den ISIS-Kampfgebieten im Nahen Osten hat jetzt auch die Frage nach der Gefährlichkeit der Kinder von Dschihadisten auf die Agenda der Bundesregierung gerufen. Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) sagte der „Bild“ (Montagsausgabe): „Wir wissen realistisch nicht, welche Traumata oder psychische Schäden diese Kinder haben oder noch entwickeln. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie irgendwann ihren Eltern nacheifern. Diese Kinder bekommen daher unsere besondere Fürsorge und besonderes Augenmerk durch die Jugendämter.“

Eindeutig äußerte Mayer sich dabei über die Frage der Staatsangehörigkeit der Kinder. Mayer sagte „Kinder einer deutschen Staatsangehörigen erwerben die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt. Dies gilt auch dann, wenn sie daneben noch eine andere Staatsangehörigkeit über den Vater erwerben.“ Mit Blick auf die eine mögliche Inobhutnahme der Kinder von deutschen Dschihadisten durch den Staat, sprach der CSU-Politiker von Einzelfallentscheidungen. Mayer sagte dem Blatt: „Das ist eine berechtigte Frage. Diese wird man nicht abstrakt entscheiden können. Es wird auf den Einzelfall ankommen.“

Foto: Kinder in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur

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