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Innovation statt Insolvenz – wie Corona Unternehmen verändert

Mit einer weltweiten Rezession, gigantischen Gewinneinbrüchen und einer stagnierenden Weltwirtschaft rechnen Experten auf aller Welt infolge der Corona-Krise. Die Auswirkungen der Pandemie spüren die Menschen bereits jetzt. Arbeitsplätze gingen verloren, Geschäfte schlossen dauerhaft.

Die Wirtschaftsexperten sehen den Höhepunkt der Corona-Krise für die Wirtschaft noch längst nicht gekommen. Insolvenzen und Firmenschließungen in großer Zahl werden folgen. Angesicht düsterer Prognosen fragen sich Geschäftsführer, wie sie der Spirale entkommen können. Die Antwort auf diese Frage heißt vermutlich Innovation. Warum Open Innovation Insolvenzen verhindern kann, erklärt dieser Ratgeber.

Gegen den Strom


Bis zu 15.000 Stellen streicht der Flugzeugbauer Airbus infolge der Corona-Krise. Gar 30.000 Stellen sind beim renommierten deutschen Autobauer Mercedes in Gefahr. Das sind Meldungen aus der Wirtschaft, wie sie in Krisenzeit typisch sind. Brechen die Gewinne ein, reagieren viele Unternehmen mit Entlassungen und Etatkürzungen.

Massenhafte Entlassungen sind nicht zwingend der Weg raus aus einer Krise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Statt ganze Geschäftsbereiche zu reduzieren und Mitarbeiter zu entlassen, sollten Ausgaben in die Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden. Krisen eignen sich hervorragend für die Umsetzung von Innovationen zu schwierigen Zeiten. Von Open Innovation " der Einbindung externer Innovationsbeteiligter " sprechen Experten.

Open Innovation ist gefragt


Für Innovationen müssen Unternehmen zwangsläufig investieren. Zeit und Geld sind für die Entwicklung bis hin zur Umsetzung erforderlich. Ein Ansatz, um durch Erfindungen durch Krisenzeiten zu kommen, nennen Experten Open Innovation. Erfahrung damit hat der Weltmarktführer für hochviskose Prozesse, die LIST Technology AG, bereits gemacht. Mit ihren Maschinen haben sie Unternehmen dabei geholfen, innovative Ideen und Lösungen umzusetzen. Das kann gelingen, auch zu Krisenzeiten. Innovationen sind oftmals der letzte Strohhalm, der vor einer Insolvenz schützt. Externe Quellen zur Unterstützung sind dabei nicht auszuschließen.

Die Zusammenarbeit mit externen Quellen hilft, innovative Prozesse preiswerter und schneller umzusetzen. Open Innovation ist eine Möglichkeit, effizienter an das Ziel zu kommen. Alle Beteiligten profitieren von den Wechselwirkungen, die durch Krisen- und Innovationsprozesse entstehen. Während der Corona-Krise sind Kooperationen auf eine andere Basis zu stellen. Das funktioniert in allen Branchen, von der Automotive bis hin zur Branche der Medizintechnik.

Antizyklische Investitionen tätigen


Das Sparen an Innovationen in Krisenzeiten der falsche Weg ist, offenbarte die letzte große Wirtschaftskrise. Während der Finanzkrise 2009/2010 kürzten viele Unternehmen ihren Etat für die Entwicklung- und Forschungsabteilung. Im Gegensatz dazu gab es auch Unternehmen, die ihre Ausgaben für Innovationen in der gleichen Zeit erhöhten. Zwei Drittel senkten, ein Drittel erhöhte die Ausgaben.

Bei der Betrachtung, wie deutsche Unternehmen aus der Finanzkrise kamen, machten die Experten des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) eine interessante Entdeckung. Jenes Drittel der Unternehmen mit steigenden Ausgaben für Entwicklung und Forschung während der Finanzkrise kamen deutlich besser aus der Krise. Sie mussten weniger Stellen streichen und verzeichneten weniger Verluste als jene Unternehmen, die den Rotstift bei Innovationen ansetzten.

Vorteile Open Innovation im Überblick



  • Die Zusammenarbeit mit externen Quellen offenbart neue Innovationsansätze im Unternehmen

  • Innovationen in Krisenzeiten lassen sich effizienter umsetzen

  • Die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Stakeholder beschleunigt den Prozess

  • Neues Wissen wird durch Zusammenarbeit mit externen Quellen erschlossen

  • Fehlinvestitionen sind seltener in Krisenzeiten

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