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Innovative Technologien für das Online-Shopping der Zukunft

Egal ob Red oder Black Friday, Cybermonday oder der Single Day: Die Händler buhlen nicht nur vor den Festtagen um die Kundschaft, sondern die Schnäppchentage verteilen sich mittlerweile auf das gesamte Jahr, und damit haben sie den klassischen Schlussverkäufen den Rang abgelaufen. Doch geht es um eine zukunftsträchtige Digital-Strategie für die Onlineshops, dann sind nicht nur Rabatte und Sonderangebote wichtig, sondern Marketing, Vertrieb, Service und Logistik. All das ist untrennbar, um so den Erwartungen der (potenziellen) Kunden, die diese an einen zukunftsorientierten Shop stellen, gerecht zu werden.

08/15 Online Shops sind out

Sicherlich ist es einfach, einen eigenen Onlineshop zu erstellen. Dafür genügen einige Tools und Produkte. Doch für einen erfolgreichen Online-Shop wird mehr benötigt, als gute Produktideen und ein funktionierendes Shopsystem. Der Grund ist, dass sich durch den enormen Handel des Einkaufsverhaltens zugleich die Kundenansprüche verändern. Eben das erfordert ein Umdenken bei den Herstellern und den Händlern auf allen Ebenen. Eben aus diesem Grund sollten bei der Implementierung von einem Onlineshop einige Faktoren beachtet werden. E-Commerce Experten wissen genau, wie ein guter Onlineshop aussehen und welche Funktionen dieser aufweisen muss. Zudem ist es wichtig, eine Vorstellung darüber zu haben, was die Verbraucher für Wünsche und Anforderungen an die zukünftige Einkaufswelt haben. Eines ist klar, die Verbraucher sind sich einige, dass die innovativen Technologien das Einkaufserlebnis der Zukunft immer stärker beeinflussen werden. Die Handelsexpertin Julia Miosga vom Digitalverband Bitkom e.V. erklärt, dass die digitalen Technologien den zukünftigen Erfolg im Einzelhandel garantieren. Des Weiteren führt sie aus, dass die Verbraucher innovative Lösungen erwarten und in Zukunft nicht mehr darauf verzichten wollen.

Mobile First – der Einkauf via Smartphone & Tablet steht im Fokus

Es ist so einfach: Es reichen wenige Klicks und ein PayPal-Konto oder Kredit-/Debit-Karte und schon kann das begehrte Produkt online geordert werden. Fast jeder dritte Online-Einkauf (32 %) wird von den deutschen Verbrauchern mittlerweile über ein mobiles Endgerät getätigt. Seit Jahren wächst der Anteil der Käufe über mobile Devices konstant. Die Statistiken zeigen auf, dass der Anteil der Käufe via Tablet rückgängig ist. Waren es 2016 noch 11 %, so hat sich dieser in 2018 auf 8 % verringert. Dagegen hat sich der Anteil der Smartphone-Einkäufe von 12 % auf 24 % verdoppelt. Allerdings erfolgen die meisten der Online-Einkäufe weiterhin über den Desktop-Computer (68 %). Zum Vergleich: 2016 lag der Wert noch bei 77 %. Anzumerken ist hier, dass der Abwärtstrend bei den Desktop-PCs eindeutig zu Gunsten der Smartphones erfolgt. Ermittelt wurde dies von dem aktuellen E-Commerce Branchenindex itelliAd Media. Besonders bei Digital Natives ist das Shopping mit dem Smartphone allgegenwärtig und auch in den anderen Generationen nimmt es zu. Folglich ist es wichtig, dass die Onlineshop-Betreiber ihre Shops mobil optimal darstellen und leistungsstark erstellen. Diese Optimierung wird dahin gehen, dass nicht nur die Darstellung anzupassen ist, sondern dass es auch zu technischen Erweiterungen kommt. Dabei kann es sich beispielsweise um Live-Chats handeln, Zahlungsarten mit Daumenabdruck und Identifikationsmethoden. Dies kann dazu beitragen, dass die Kunden von einem besseren Einkaufserlebnis profitieren.

Altes mit in die Zukunft nehmen

Ein weiterer Schritt beim Online Shopping könnte der Einkauf über die Smartwatch mit Sprachsteuerung sein, um so Waren des täglichen Bedarfs zu bestellen oder Nachbestellungen aufzugeben. Allgemein dürfte der Fall eintreten, dass die Sprachsteuerung weiter an Relevanz gewinnt. Hier sind als Beispiel bereits Alexa (Amazon) und Echo (Google) zu nennen. Doch besonders bei der Suchmaschinen-Optimierung für Voice Search stellt dieser Punkt eine große Herausforderung dar. Denn bisher gibt die Sprachantwort nur ein Ergebnis und tauch ein Händler hier nicht auf, dann ist er dort nicht sichtbar. Aber hier gilt es Vorsicht walten zu lassen. Denn das was bereits in der Vergangenheit galt, das gilt für die Zukunft umso mehr. Damit der Online-Händler mit zu jeder Zeit leistungsfähig online und lieferfähig zu sein, ist es wichtig, dass alle Systeme und Prozesse auch zukünftig effizient miteinander arbeiten und auf die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Die Onlineshop-Betreiber können dies nur dann erreichen, wenn Sie auf Systeme setzen, die stabil und leistungsstark sind und entsprechende Schnittstellen und Dienste bieten und miteinander gut kooperieren. Das beginnt bereits bei dem Hosting-Dienstleister, bei des es sich um einen ausgewiesenen Experten für den Betrieb von Onlineshops handeln sollte sowie den speziellen Performance-, Sicherheits- und Datenschutzanforderungen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass regelmäßig Software-Updates erfolgen und das nicht nur für den Server, sondern auch für das Shop-System. Fazit ist letztendlich, dass die Online-Händler nicht mehr mit „irgendeinem“ Shop, der lediglich mit einer standardisierten Shop-Software erstellt wurde, dem starken Wettbewerb standhalten können. Das bedeutet, die Identität des Händlers muss sich durch ein eigenes, innovatives und individuelles Shop Design ausdrücken. Vor allem kleine und mittelständische Händler profitieren davon, denn sie können sich so als Nischenhändler etablieren.

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