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Institut schätzt Modernisierungslücke auf knapp eine Billion Euro

Eine umfassende Modernisierung des deutschen Wirtschaftsstandorts würde den Staat in den kommenden zehn Jahren wohl knapp eine Billion Euro kosten. Dies geht aus einer Unterlage des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in Düsseldorf hervor, die im Juni dieses Jahres auf einem Workshop des Bundesfinanzministeriums präsentiert wurde und über welche die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet. Demnach beziffern die Ökonomen des Instituts die Gesamtkosten zwischen 2020 und 2029 auf 830,8 Milliarden Euro. Darin enthalten sind Mehrausgaben für die Bildung (277,2 Milliarden Euro), die Bahn und den Netzausbau (93 Milliarden Euro), die Kommunen (184 Milliarden Euro), den Wohnungsbau (105 Milliarden Euro) und die Umstellung der Wirtschaft auf eine klimafreundliche Produktion (171,6 Milliarden Euro). In den Berechnungen ist nicht berücksichtigt, dass sich Investitionen zum Teil selbst finanzieren, wenn sie zum Beispiel dazu führen, dass die Produktivität der Wirtschaft steigt. Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur  

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