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Juncker sieht „Höhe- und Tiefpunkte“ in seiner Amtszeit

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat eine gemischte Bilanz seiner Amtszeit gezogen. "Während meiner Amtszeit gab es Höhe- und Tiefpunkte", sagte er am Dienstag in seiner Abschiedsrede im EU-Parlament in Straßburg. Zum Beispiel sei es nicht gelungen, die Wiedervereinigung Zyperns voranzutreiben . Dabei scheine Zeit verloren gegangen zu sein. Zudem sei es trotz Anstrengungen nicht gelungen, ein Abkommen mit der Schweiz zu schließen. Auch die europäische Bankenunion sei nicht vollendet worden, so Juncker. Der EU-Kommissionspräsident sprach aber auch von einer positiven Entwicklung. "Bei meinem Amtsantritt 2014 war Europa geschwächt", sagte er. Es habe Bruchlinien in der Solidarität gegeben. Europa sei ein "ungeliebtes Gebilde" gewesen und habe sich am "Scheideweg" befunden. In den vergangenen Jahren haben man das Wachstum angekurbelt und viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Juncker hob in seiner Rede unter anderem die Lösung der Griechenland-Krise als Erfolg hervor. Der Luxemburger ist seit dem 1. November 2014 Präsident der EU-Kommission. Ursprünglich sollte Ursula von der Leyen (CDU) zum 1. November 2019 seine Nachfolge antreten, der Start der neuen EU-Kommission war zuletzt aber verschoben worden. Bis von der Leyen im Amt ist, bleibt Juncker Kommissionschef. Foto: Jean-Claude Juncker, über dts Nachrichtenagentur  

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