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Juncker: Werner Müller war als Wirtschaftsminister „unentbehrlich“

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat betrübt auf den Tod des früheren Bundeswirtschaftsministers und langjährigen Vorstandsvorsitzenden der RAG-Stiftung, Werner Müller, reagiert. "Als Bundeswirtschaftsminister war er in der deutschen und europäischen Politik unentbehrlich", ließ sich Juncker am Dienstag zitieren. "Seine enorme Fachkenntnis, sein trockener Humor und seine unaufgeregte Art waren für seine Gesprächspartner die Basis für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit." Auch er habe gerne und eng mit Müller zusammengearbeitet. "Seine Verdienste um den deutschen Bergbau und die Bergleute sind unschätzbar", fügte Juncker hinzu. Müller war am Montagabend im Alter von 73 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Der parteilose Politiker war von 1998 bis 2002 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Nach der Bundestagswahl 2002 hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD ) ihn allerdings nicht in sein zweites Kabinett berufen. Müller wurde stattdessen von 2003 bis 2008 Vorstandsvorsitzender der Ruhrkohle AG beziehungsweise von Evonik sowie von 2005 bis 2010 Aufsichtsratschef bei der Deutschen Bahn. Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung war er von Ende 2012 bis Mitte 2018. Foto: Jean-Claude Juncker, über dts Nachrichtenagentur  

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