Die österreichische Wirtschaft befindet sich derzeit in einer Phase der Stagnation. Dieser Befund geht aus den aktuellen Analysen der „Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) hervor. Laut den Experten der OECD wird die österreichische Volkswirtschaft in diesem Jahr nur ein sehr geringes Wachstum aufweisen.
In ihrem jüngsten Länderbericht über Österreich prognostiziert die Organisation für das kommende Jahr 2023 ein moderates Wirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent. Die OECD führt diese verhaltene Konjunkturentwicklung unter anderem auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen, die Lieferkettenprobleme sowie die steigenden Inflation zurück, die die Kaufkraft der Verbraucher belasten.
Insgesamt zeichnet sich für die österreichische Wirtschaft in den nächsten Monaten eine verlangsamte Dynamik ab. Die OECD empfiehlt der österreichischen Regierung daher, Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der heimischen Unternehmen zu ergreifen. Nur so könne Österreich seine Position als eine der wohlhabendsten Volkswirtschaften Europas langfristig behaupten.
