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Kinderbett kaufen – 5 wichtige Dinge, die es zu beachten gilt

In einer Familie ist eine Geburt ein großartiges Ereignis. Die werdenden Eltern beginnen heute wie damals bereits vor der Geburt ihres Kindes damit, das Kinderzimmer einzurichten. Es wird tapeziert, gemalert und eingekauft. Der Schrank wird gefüllt mit Babykleidung, der Wickeltisch findet seinen Platz und auch das Kinderbett wird ausgewählt. Alles soll perfekt sein, wenn der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt.

Wissenswert: Einen wahren Babyboom wurde 1964 erreicht mit 1,36 Mio. Kindern, auf den ein starker Rückgang erfolgte. 2011 wurde die niedrigste Geburtenrate mit 663.000 Neugeborenen seit 1946 registriert. 2020 gab es insgesamt 773.144 Babys und in 2021 waren es 795.500 Neugeborene.

Vor allem beim Kauf des Kinderbetts gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Denn ein ausreichender und erholsamer Schlaf ist besonders wichtig für das Kind. Im Handel wird eine umfangreiche Auswahl an Kinderbetten angeboten, sei es als Beistellbett, als Baby- oder Hochbett. Selbst Auto- und Prinzessinnenbetten finden sich im Angebot. Worauf beim Kauf zu achten ist, das wird im nachfolgenden Ratgeber aufgezeigt.

Das perfekte Kinderbett kaufen

Wie bereits eingangs aufgezeigt, stehen Eltern bei der Anschaffung des geeigneten Kinderbetts vor der Qual der Wahl. Es steht außer Frage, dass Eltern nur das Beste für ihren Nachwuchs wollen, sodass sichergestellt ist, dass das Kind gern und vor allem gesund schläft – ohne große Überzeugungsarbeit. Es gibt viele Aspekte, die beim Kauf eines Kinderbettes überlegt und zu berücksichtigen sind. Das beginnt bei dem Material und zieht sich über das Design bis hin zur Funktionalität.

Ein Kinderbett sollte nicht nur funktional sein, sondern auch von seiner Ästhetik zu den anderen Kindermöbeln passen, die im Raum integriert sind. Vor allem Betten mit originellen Designs erfreuen sich bei den Kindern immer wieder einer großen Beliebtheit, wie bspw. ein Hausbett oder Tipi-Bett, welches einem Indianerzelt ähnelt. Diese Holzbetten bieten den Kindern nicht nur einen angenehmen Schlaf, sondern sind auch perfekt, wenn es über Tag um den Spielspaß geht.

1. Ab wann, wie lange und welches Bett ist zu verwenden?

Die verschiedenen Ausführungen der Kinderbetten orientieren sich am Alter des Kindes sowie an dessen motorischen Fähigkeiten. Somit stellt das Alter ein wichtiges Kriterium dar, wenn es um den Kauf eines Kinderbettes geht. Kinderbetten von allnatura gibt es in so gut wie allen Ausführungen.

Babybett, Wiege, Stubenwagen und Beistellbett Für die ersten sechs Lebensmonate

Beistellbetten sind in der Stillphase praktisch.

Wiegen & Stubenwagen bieten Mobilität in den ersten Monaten.

Gitterbetten eignen sich vom ersten Tag bis hin zum Kindergarten- oder Schulalter, wenn sie entsprechend umbaubar bzw. verstellbar sind.

Halbhochbetten Für Kinder ab 3 Jahren

Voraussetzung: das Kind kann sicher laufen

Wacht das Kind öfter auf, sollte mit der Anschaffung gewartet werden.

Halbhochbetten & Midisleeper haben eine Höhe von 100 bis 150 cm und sind als „Einsteiger“ am besten geeignet.

Modulare Kinderbettsysteme Die meisten Hochbetten bestehen aus modularen Systemen.

Sie lassen sich entsprechend erweitern oder verkleinern.

Vorteil: Das Bett kann der Entwicklung und den Bedürfnissen des Kindes angepasst werden.

Themenbetten & Abenteuerbetten Bieten einen hohen Faktor an Unterhaltung, Spiel & Spannung.

Es gibt zahlreiche Anbauten wie Türme, Aufsätze, Hängesessel, Rutschen etc.

Das Bett wird am Tag zum Spielplatz für das Kind

2. Das Material & die Verarbeitung

Es lohnt sich stets auf Betten aus Holz zu setzen, da es sich um einen natürlichen Rohstoff handelt. Holz benötigt keine umfangreiche Nachbearbeitung für ein gutes Aussehen. Zudem ist Holz ökologisch und langlebig. Selbst Reparaturen sind schnell vorgenommen und nicht zuletzt ist das Material benutzerfreundlich. Wichtig ist auch, dass die verwendeten Lacke und Farben umweltfreundlich und ungiftig sind!

Ein Holzbett ist die beste Wahl im Vergleich z. B. von Betten aus Möbelplatten, da diese Holzprodukte unter Verwendung von reizenden Chemikalien hergestellt werden, wodurch die Umwelt stark belastet wird. Fällt die Wahl auf ein Bett aus Naturholz, wird zugleich die Umwelt geschont.

Nicht nur schadstoffgeprüfte Materialien sind wichtig, sondern auch eine gute Verarbeitung. Das Holz sollte sauber geschliffen, die Ecken abgerundet und die Schrauben versenkt sein. All das ist unerlässlich, denn dadurch wird das Risiko auf Verletzungen reduziert. Der Abstand der Gitterstäbe bei Baby- und Kinderbettensollte 4,5 bis 6,5 Zentimeter betragen. Somit wird sichergestellt, dass das Kind nicht durchrutschen und sich nicht einklemmen kann. Im fortgeschrittenen Alter geben die sogenannten Schlupfsprossen – herausnehmbare Sprossen – dem Kind die Möglichkeit, selbst aus dem Bett zu steigen. Später kann da Bett dann durch zusätzliche Elemente in ein Juniorbett umgebaut werden.

3. Die Größe

Nicht zu vergessen ist der Fakt, dass das Kinderbett entsprechend auf die Größe des Kindes anzupassen ist. Im Handel stehen verschiedene Größen zur Auswahl, wie z. B.:

  • 60 x 120 cm
  • 70 x 140 cm
  • 80 x 160 cm

Für Schulkinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren ist ein Bett in der Größe von 70 x 160 cm empfehlenswert. Wichtig ist, den Wachstumsschub in diesem Alter zu berücksichtigen und daher kann bereits am Ende des Grundschulalters ein größeres Bett geeigneter sein. Eine gute Wahl sind Betten in der Größe von 70 x 200, 80 x 200 oder 90 x 200.

4. Der Lattenrost & der Härtegrad der Matratze – weich oder hart?

Babys und Kleinkinder liegen mehr in ihren Betten als Erwachsene. Da sich die Wirbelsäule noch in der Entwicklung befindet, wird von Experten eine mittelharte Matratze empfohlen: zum einen für den Rücken und zum anderen, damit der Kopf nicht zu sehr in der Matratze einsinkt. Unter anderem ist Letzteres sogar in der Norm DIN EN 16890 geregelt. Mit dieser sollte das Produkt gekennzeichnet sein.

 

Was den Lattenrost angeht, so sollte dieser stabil und höhenverstellbar sein. So ist es möglich, das Kind bequem aus seinem Bett zu nehmen, wenn es noch klein ist. Wird es größer, dann sorgt die weiter unten liegende Matratze dafür, dass das Kind nicht herausklettern bzw. rausfallen kann.

5. Die Funktionalität

Ein gutes Kinderbett zeigt zudem eine hohe Funktionalität auf. Dabei kann es sich zum Beispiel darum handeln, dass die Aufbewahrung von Kleinigkeiten im Kinderzimmer erleichtert wird. So ist ein Hausbett mit einer Schublade bspw. eine ideale Lösung, in der Bettwäsche oder Kleidung aufbewahrt werden kann. Es gibt sogar Betten mit Schubladen, in denen eine zusätzliche Matratze platziert werden kann, womit ein weiterer Schlafplatz geschaffen wird.

Ein letzter Tipp: Sofern das Kind alt genug ist und es darum geht, Kindermöbel zu kaufen, wozu auch das Bett zählt, sollte dieses mit einbezogen werden. Dem Kind sollte ein Mitspracherecht zugesprochen werden, denn schließlich muss es täglich darin schlafen.

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