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Knobloch: Auseinandersetzung mit AfD erinnert an 1928

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, fühlt sich in der Auseinandersetzung mit der AfD an die Spätphase der Weimarer Republik erinnert. „Ich würde aufgrund der Geschichte an 1928 denken“, sagte die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben). „Damals hätte noch die Möglichkeit bestanden, etwas zu tun und die Demokratie zu retten. Aber das ist nicht geschehen.“

Knobloch äußerte sich mit Blick auf die Entscheidung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), die AfD stärker ins Visier zu nehmen. „Das gibt mir Hoffnung, dass wir in drei oder vier Jahren nicht mehr über die AfD sprechen müssen“, sagte sie. Auf die Frage, was geschehe, wenn dies doch nötig sei, erwiderte die 86-Jährige: „Jeder von uns sollte sich mutig in den Kampf gegen diese Partei begeben, die unserem Land nichts Gutes bringt. Da sind Mut und Courage gefragt.“

Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

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