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Kofler mahnt mehr Einsatz zur Verteidigung der Menschenrechte an

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), mahnt größere internationale Anstrengungen zur Verteidigung der Menschenrechte an. „In großen Teilen der Welt gehören Menschenrechte nur zu sehr geringem Teil oder gar nicht zur täglichen Lebensrealität der Menschen“, sagte Kofler den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Schlimmste Menschenrechtsverletzung wie Folter, Menschenhandel und Sklaverei, Gewalt und Misshandlungen seien „noch immer tägliche Praxis. Soziale Rechte wie das auf ausreichende Ernährung oder angemessene Unterkunft werden vorenthalten“, beklagte die SPD-Politikerin.

Sie sprach sich für eine vorbehaltslose Unterstützung von Menschen aus, deren Rechte bedroht sind: „Allen, die behaupten, es gebe einen Gegensatz zwischen Menschenrechten und Sicherheit, zwischen Menschenrechten und wirtschaftlicher Entwicklung, widerspreche ich entschieden. Entwicklung, Sicherheit und Menschenrechte begünstigen sich gegenseitig“, so die Menschenrechtsbeauftragte weiter. Der Kampf für die Wahrung von Menschenrechten müsse über den heutigen Tag hinaus die Politik leiten: „Wenn wir eine friedlichere und gerechtere Welt gestalten wollen, dann müssen wir die Achtung der Menschenrechte in den Mittelpunkt rücken“, sagte Kofler den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Menschenrechte gälten „immer, überall und für jeden – das ist der Kern und die Botschaft der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die wir am heutigen 10. Dezember würdigen“, bekräftigte die SPD-Politikerin.

Foto: Internationaler Strafgerichtshof, über dts Nachrichtenagentur

 

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