Kohleländer weiten Einfluss auf Kohlekommission aus

Die vom Kohleausstieg betroffenen sechs Bundesländer weiten ihren Einfluss auf die geplante Kohlekommission der Bundesregierung aus. Das berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf die Kabinettsvorlage zur Einsetzung der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (WSB), die am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll. „Vertreter der Ministerien der Steuerungsgruppe (… ) sowie der Bundesländer Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt nehmen an den Sitzungen der Kommission teil, Vertreter des Bundeskanzleramtes haben Gaststatus“, heißt es in der Vorlage.

„Begleitend zum Fortgang der Beratungen der Kommission WSB findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den Ministerpräsidenten der betroffenen Länder mit den Bundesministerien der Steuerungsgruppe statt“, heißt es weiter. „Ebenso werden die Chefs der Staatskanzleien der betroffenen Länder durch die Steuerungsgruppe regelmäßig einbezogen.“ Zu den 31 Mitgliedern der Kommission zählen demnach jetzt auch Gerda Hasselfeldt, Chefin des Deutschen Roten Kreuzes, sowie Claudia Nemat, Vorstandsmitglied der Telekom AG.

Foto: Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert