Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen hat im Schlüsselspiel der Europameisterschaft eine deutliche 22:29-Niederlage gegen den Titelfavoriten aus den Niederlanden einstecken müssen. Obwohl das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch in der Anfangsphase gezeigt hatte, dass sie die Niederländerinnen schlagen können, gelang es ihnen nicht, diese Leistung über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten.
Enttäuschung bei Gaugisch und Bölk
Die Enttäuschung bei Bundestrainer Markus Gaugisch und Rückraumspielerin Emily Bölk war nach der Partie groß. „Wir hatten uns mehr vorgenommen und konnten das Niveau aus den ersten Minuten nicht über die volle Spielzeit halten“, so Gaugisch. Bölk, eine der Leistungsträgerinnen im deutschen Team, ergänzte: „Es ist sehr ärgerlich, dass wir unsere Chance gegen den Titelfavoriten nicht genutzt haben. Wir müssen jetzt schnell die richtigen Lehren aus dieser Niederlage ziehen.“
Trotz früher Führung am Ende deutlich unterlegen
Die deutsche Mannschaft war zunächst gut in die Partie gekommen und hatte in den ersten Minuten sogar eine knappe Führung herausgespielt. Doch im Verlauf der Partie wurden die Niederländerinnen immer stärker und konnten sich Tor um Tor absetzen. Am Ende mussten sich die DHB-Frauen mit 22:29 geschlagen geben und verpassten so einen wichtigen Sieg im Kampf um den Einzug in die Hauptrunde.
Gute Leistung in Phasen, aber zu viele Schwankungen
Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich das deutsche Team in Phasen des Spiels durchaus ebenbürtig und konnte den Favoriten aus den Niederlanden zeitweise unter Druck setzen. „Wir haben gesehen, dass wir in der Lage sind, mit den Besten mitzuhalten“, betonte Gaugisch. Allerdings fehlte der Mannschaft über die gesamte Spielzeit die nötige Konstanz, um den Sieg gegen den Titelfavoriten einzufahren. „Wir müssen an unserer Stabilität arbeiten, um solche Spiele in Zukunft für uns zu entscheiden“, so das Fazit des Bundestrainers.
