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Online Shop 660x330 - Kosten für den eigenen Onlineshop kalkulieren

Kosten für den eigenen Onlineshop kalkulieren

Als Gründer eines Onlineshops steigt man ein in den E-Commerce und damit in einen wachstumsstarken, aber auch umkämpften Markt. Daher gilt es, vieles zu beachten, um das Projekt erfolgreich umsetzen zu können.
  • Welches Shopsystem ist geeignet für das geplante Vorhaben?
  • Welche Zahlungsarten werden angeboten?
  • Wer kann behilflich sein, wenn es um die Erstellung des Onlineshops geht?
Doch dies ist bei weitem nicht alles, denn es geht ebenso darum, die Preise der Produkte korrekt zu kalkulieren. Dies erfordert viel Know-how, denn durch den Produktpreis erhält der Kunde viele Informationen. Dazu kommt es darauf an, welche Zielgruppe angesprochen wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob Firmenkunden oder Endkunden Kunde sind oder ob an einen stationären Handel oder Onlinehandel.

In der Theorie sieht alles simpel aus

Viele denken, dass es ganz ein Leichtes ist, die Kosten zu kalkulieren: Die anfallenden Kosten addieren und die Summe des gewünschten Gewinns draufschlagen. Doch leider ist es nicht so unkompliziert. Wer falsche Preise kalkuliert, dem kann viel Geld durch die Finger rutschen. Im schlimmsten Fall kann der Fall eintreten, dass ein Verlust entsteht. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir in einer Überflussgesellschaft leben. Tag ein, tag aus, flattern Newsletter ins Postfach, Werbebanner und Online-Anzeigen sind im Internet zu finden und in den Postkästen stapeln sich Flyer und Prospekte. Wichtig ist, dass der Onlineshop nicht nur hervorragende Produkte bzw. Dienstleistungen bietet, sondern außerdem einen echten Mehrwert. Somit sind Digital- und Marketing-Know-how unerlässlich.

Wie bei der Preiskalkulation vorgehen?

Wie ist es möglich, den richtigen Preis zu finden, und der alle Kosten deckt, die Kunden anlockt und konkurrenzfähig ist? Welche Fehler sollten vermieden werden? Ist das Produkt fertig, dann ist es zu spät, sich Gedanken darüber zu machen, zu welchem Preis es einmal angeboten werden soll. Bereits dann, wenn ein Businessplan geschrieben oder ein neues Produkt entwickelt wird, sollte die Überlegung stattfinden, wie hoch der Preis ausfallen soll. Denn letztendlich entscheidet sich bereits zu dem Zeitpunkt, ob es überhaupt sinnvoll ist, an dem neuen Produkt zu arbeiten, mit dem man einmal Geld verdienen möchte. Keinesfalls sollte bei der Preisfindung das Bauchgefühl Mitspracherecht haben. Denn wie viel man selbst zahlen würde dafür, spielt hier keine Rolle. Sinnvoller ist es, in Erfahrung zu bringen, wie es um die Preisbereitschaft der potenziellen Kunden bestellt ist. Für jedes Unternehmen ist eine sorgfältige Preiskalkulation überlebenswichtig. Der Gesamtumsatz wird durch den Preis der einzelnen Produkte und Leistungen beeinflusst. Diese muss hoch genug sein, um langfristig alle Kosten zu decken und zusätzlich einen Gewinn zu erwirtschaften. Es ist nichts Neues, dass der Preis die Verkaufschancen eines Produktes bestimmt und damit das Marketing beeinflusst. Die Preiskalkulation liefert wichtige Entscheidungsgrundlagen, wenn es darum geht neue Produkte am Markt zu etablieren. Der Zweck eines jedes Wirtschaftsunternehmens ist es, einen Gewinn zu erzielen. Doch das gelingt nur dann, wenn der Gesamtumsatz, auf Dauer die entstehenden Kosten übersteigt. Der Umsatz ergibt sich aus den Produktpreisen und den abgesetzten Mengen und eben daher hat eine sorgfältige Preiskalkulation einen direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens – so finden sie den richtigen Verkaufspreis .

Was ist bei der Preiskalkulation zu beachten?

Die Entscheidungsgrundlagen für das Marketing werden durch die Kalkulation des Preises geliefert. Denn sogar die Konkurrenzsituation spielt eine Rolle und möglicherweise zeigt die Kalkulation, dass der Preis nicht konkurrenzfähig ist. In dem Fall ist es einen Versuch wert, die Kosten zu senken oder den Gewinnaufschlag. Sollte das nicht möglich sein, dann ist es nicht lohnenswert, ein Produkt oder eine Leistung auf den Markt zu bringen. Bei der Preisanalyse der Konkurrenz gilt es, darauf zu achten, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Als Onlinehändler ist es wichtig, die globalen Angebote zu vergleichen. Selbst wenn ein niedriger Preis den Verkauf fördert, so gibt es durchaus Marktsegmente, wo die Kunden mit hohen Preisen rechnen. Ein zu günstiges Angebot schürt Misstrauen in Hinsicht auf die Qualität oder aus Imagegründen ist es nicht interessant. Die Preisgestaltung ist in diesem Zusammenhang auch ein Marketing-Instrument. Letztendlich gilt es, ein neues Produkt mit einem Preis auf den Markt zu bringen, der langfristig keinen Gewinn erwirtschaftet oder sogar zu einem Verlust führt. Die Kunden akzeptieren nur in den wenigsten Fällen später eine Preiserhöhung. Jedoch ist es möglich, die Markteinführung mit zeitlich begrenzten Rabatten oder Serviceangeboten zu fördern oder mit besonders günstigen Zahlungsbedingungen. Fazit ist, dass bei der Preiskalkulation die größten Schwierigkeiten auftreten, wenn mit einem geschätzten Wert gerechnet werden muss. Im Zweifelsfall sollte vorsichtig kalkuliert werden. Vor allem für Gründer gilt, dass sie zu Beginn mit einem geringen Absatz oder Auftragsvolumen zu rechnen haben. Wichtig ist, dass die Preiskalkulationen regelmäßig mit aktuellen Werten überprüft werden.

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