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Kroatien – ein Land mit 1000 Inseln

Sommerzeit = Reisezeit und nach dem Corona-Jahr 2020 wünschen sich viele endlich diesen Sommer in den wohlverdienten Urlaub zu fahren. Viele zieht es an die kroatische Adria. Dort gibt es neben zahlreichen weißen Traumstränden auch Sehens- und Wissenswertes zu entdecken. Die Balkanhalbinsel verzaubert immer wieder die Besucher mit ihrem unwiderstehlichen Charme.

Kroatien bei den Urlaubern mehr als beliebt

Kroatien ist besonders bei den Urlaubern aus Süddeutschland und Österreich beliebt. Das Land ist nur eine Autofahrt entfernt und bietet mit seiner 1800 Kilometer langen Küste und mehr als 1200 vorgelagerten Inseln einen idealen Ort für den langersehnten Sommerurlaub.

Das schmale Land zieht sich von der Halbinsel Istrien im Norden über die Kvarner Bucht und die Region Zadar bis nach Dalmatien zu den auch bei den Kreuzfahrtschiffen beliebten Hafenstädte Split und Dubrovnik.

Nachrichten vom 28. Juni erklärten, dass der Indizwert in Kroatien inzwischen auf 11,7 pro 100.000 Einwohner gesunken sei. Mit dem 01. Juli 2021 startete die EU offiziell mit dem digitalen Covid-Zertifikat und ermöglicht es damit vollständig geimpften und genesenen sowie negativ getesteten Personen das Reisen innerhalb der EU ohne Beschränkungen.

Foto: Nationalpark Plitvicer Seen – der flächenmäßig größte Nationalpark Kroatiens

Tourismus in Kroatien

Im Jahr 2019 verzeichnete das Land insgesamt 60 Mio. Touristen und lag damit weltweit auf dem neunten Rang. Es liegt auf der Hand, dass die kleineren Länder regelmäßig schlechter abschneiden bei einem Vergleich der absoluten Gästezahlen. Wird die Zahl der Touristen auf die kroatischen Einwohner umgerechnet, dann ergibt sich ein etwas vergleichbares Bild mit 14,76 Touristen pro Einwohner. Damit liegt das Land im weltweiten Vergleich auf Platz 11.

Eine weitere Statistik zeigt die Anzahl der Ankünfte deutscher Touristen in Kroatien auf. Diese zeigt einen konstanten Anstieg der Urlauber bis 2019. 2020 brach die Zahl um rund 50% zusammen. In diesem Jahr „sollte“ alles besser werden, denn die beliebten europäischen Reiseziele gelten nicht mehr als Risikogebiete, darunter auch Kroatien.

Viel Grün, viel Orange und wenig Rot – auf der Übersicht der EU-Gesundheitsagentur stellt sich die Coronalage in Europa vergleichsweise entspannt dar. Dennoch breitet sich die Delta-Variante des Corona-Virus in Europa weiter aus. Für Reisende die einen Kroatien-Urlaub bereits gebucht haben, vielleicht in Verbindung mit einem Segelcharter in Kroatien oder planen, gilt es einige neue Reisebestimmungen zu beachten, da Kroatien seine Einreiseregeln verschärft hat.

Verschärfte Einreiseregeln in Kroatien

Am 1. Juli 2021 hat Kroatien ohne Ankündigung seine Einreiseregeln verschärft. Nun wird unabhängig vom Herkunftsland überall der neue EU-weit gültige „Grüne Pass“ (Corona-Zertifikat) verlangt.

Am Grenzübergang Gorican an der Grenze zu Ungarn kam es daraufhin zu Staus, da die Grenzbeamten im Urlaubsland ab Donnerstag von allen Reisenden das Corona-Zertifikat verlangten. So kam es nach Angaben der ungarischen Polizei zu Wartezeiten von zwei bis drei Stunden an der Grenzabfertigung. Bürger aus den EU-Staaten mit niedriger Ansteckungsrate konnten bisher ohne jegliche Auflagen und Einschränkungen nach Kroatien einreisen. Auch von Tschechen, Polen und Slowaken wird der Autobahnabschnitt genutzt, die über Ungarn nach Kroatien fahren.

Durch die Änderungen der Einreisebestimmungen in Kroatien und den damit verbundenen langwierigen Kontrollen kam es zu Verstimmungen bei der Regierung in Prag. Niemand hat damit gerechnet und es gab keinerlei Informationen, dass dieser Schritt von Kroatien vorgenommen wird, wie der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis erklärte. Dem fügte er hinzu, dass diese Änderung mehr als überraschend kam. Man rechnet in Prag damit, dass eine halbe Million Tschechen in diesem Sommer in Kroatien Urlaub machen wollen.

Aktuelle Bescheinigungen werden ebenfalls akzeptiert

Bei der Einreise in Kroatien werden neben dem digitalen EU-Corona-Zertifikat auch andere Bescheinigungen akzeptiert, die von den einzelnen Ländern ausgestellt werden, die belegen, dass der Reisende geimpft, genesen oder getestet ist. Dies teile die kroatische Polizei auf ihrer Webseite mit.

Laut der EU-Plattform „Wiedereröffnung Europas“ („Re-Open EU“) gilt ein Impfnachweis ab 22 Tagen nach der ersten Dosis, ein Genesungsnachweis, der max. 180 Tage alt sein darf, und ein Test (PCR bis 72 Stunden, Antigen bis 48 Stunden zurückliegend). Nicht getestet werden müssen Kinder unter 12 Jahren.

Was ist bei der Rückreise nach Deutschland zu beachten?

Reisende die auf dem Landweg aus einem Nicht-mehr-Risikogebiet nach Deutschland zurückkommen, die müssen keinerlei Einreisebeschränkungen mehr beachten. Flugreisende hingegen müssen weiterhin einen negativen Test vorweisen.

Diejenigen die sich innerhalb von zehn Tagen vor Rückreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, die müssen ihre Daten über das Einreiseportal eingeben (Impfnachweis, Genesungsnachweis, negativ Test), um die zehntägige Quarantänepflicht zu umgehen. Reisende die aus einem Hochinzidenzgebiet zurückkehren, die können sich frühestens nach fünf Tagen nach Einreise testen lassen – es sei denn, dass sie geimpft oder genesen sind. Die Quarantäne nach einem Aufenthalt in Virusvariantegebieten dauert 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung dieser ist nicht möglich. Hier gelten keine Ausnahmen für Geimpfte oder Genesene.

Entspannt urlauben

Ab dem 01. Juli rät die Bundesregierung generell nicht mehr von touristischen Reisen ins Ausland ab. Für die europäischen Länder, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind, werden in Zukunft in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts nur noch die Hinweise stehen „es wird um besondere Vorsicht gebeten“.

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