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Kükentöten: Göring-Eckardt fordert von Klöckner Verbot

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Kükentöten in der Eier- und Fleischproduktion fordert Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zu einer Gesetzesverschärfung auf. "Das Gerichtsurteil muss Anlass sein, dass die Bundesregierung sich endlich aus der Umklammerung der Agrarlobby befreit", sagte Göring-Eckardt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben). "Frau Klöckner ist als Ministerin nun gefragt, umgehend ein Gesetz zum Ende des Massentötens vorzulegen", so Göring-Eckardt. "Jedes Jahr werden in Deutschland 40 Millionen Küken getötet, weil mit ihnen kein Geld zu verdienen ist. Dass so mit Lebewesen umgegangen wird, ist absolut unsäglich und unethisch." Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Sitta mahnte hingegen ein EU-weites Umsteuern an. "Wir brauchen ein europaweites Verbot, sobald die Technik zur Geschlechtserkennung im Ei wirklich einsatzreif ist", sagte Sitta dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Ministerin Klöckner stehe hier in der Pflicht: "Die Landwirtschaftsministerin sollte keinesfalls die Hände in den Schoß legen, sondern die Anstrengungen deutlich erhöhen, damit die Entwicklung dieser Technologie schneller vorankommt." Sitta begrüßte das Gerichtsurteil. Ein deutsches Verbot zur Tötung männlicher Küken wäre kein Fortschritt für den Tierschutz. "Im gemeinsamen europäischen Markt wären die Eier dann einfach von außerhalb der deutschen Grenzen importiert worden", sagte Sitta. Das Bundesverwaltungsgericht erklärte am Donnerstag das massenhafte Vergasen männlicher Küken so lange für zulässig, bis alternative Methoden in der Landwirtschaft flächendeckend verfügbar sind. Foto: Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

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