Kundenorientierte Prozesse – Optimierung entlang der Wertschöpfungskette

Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich durch zukunftsweisende Strategien, optimierte Geschäftsprozesse und hohe Flexibilität von der Rohstoffbeschaffung bis zum Qualitätsmanagement und Kundensupport aus. Welche Möglichkeiten gibt es, die Wertschöpfungskette zu optimieren?

Aufbau zukunftsweisender Geschäftsprozesse

Ein immer noch zu häufig auftauchendes Problem für Unternehmen sind suboptimal aufeinander abgestimmte, schlecht verzahnte oder gar inkompatible Geschäftsbereiche. Diese liefern zwar jeweils für sich eine starke Performance, zeigen aber im Zusammenspiel Schwächen, die sich letztlich negativ auf den wirtschaftlichen Gesamterfolg auswirken. Mängel gibt es beispielsweise bei der Kommunikation, beim Informationsfluss sowie bei nicht oder schlecht vernetzten Produktionssystemen.

Hier müsste die alte Redensart Berücksichtigung finden, nach der „alles wie aus einem Guss“ gemacht ist. Das bedeutet nichts anderes, als dass das gesamte Unternehmen, seine Strukturen, seine Arbeitsbereiche und vor allem seine Abläufe in Sachen Rohstoff- oder Warenbeschaffung, Produktion, Marketing, Finanzen und Vertrieb von Beginn an so organisiert und aufeinander abgestimmt sind, dass sie alle Eventualitäten berücksichtigen, mit denen ein Unternehmen konfrontiert werden kann.

Ein gutes Beispiel sind die aktuellen Lieferkettenprobleme, die zahlreiche Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Aber auch die Dynamisierung der Märkte, wachsender Wettbewerbsdruck und nicht zuletzt die stetig steigenden Ansprüche von Kundenseite führen zur Notwendigkeit, Prozesse zu erneuern, die Produktion sozusagen zu individualisieren und immer innovativere Planung zu betreiben.

Lösungen für Produktionsstätten der Zukunft

Unternehmen wollen wachsen und dazu benötigen sie meist neue Standorte, an denen sie produzieren, lagern oder verkaufen. Damit ein solch neuer Standort zukunftsorientiert arbeiten kann, ist das Know-how von Spezialisten wie der MR PLAN Group notwendig. Das Unternehmen ist darauf fokussiert modernste Produktionsstätten im Bereich der Industrie 4.0 zu planen und zu realisieren. Aufgrund der genannten Veränderungen braucht es heute:

  • innovativere Planung
  • flexiblere Produktionskonzepte
  • neue Produktionsverfahren
  • nachhaltige Produktion
  • digitale Technologien
  • erneuert Standards
Thomas R. Mayer, Mitglied des Management Boards des Engineering-Unternehmens MR PLAN Group. Quelle: MR PLAN Group

Nach Auffassung von Thomas R. Mayer, Mitglied des Management-Boards der MR PLAN Group, fällt es vielen Unternehmen heute schwer, mit einem geschlossenen Warenverkehr zurechtzukommen. Die Komplexität dieses Themas lässt sich besonders in der Automobilindustrie ablesen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass Unternehmen im Bereich der Planung noch genauer arbeiten. Die Digitalisierung und neue Technologien können hier nach Mayers Meinung einen fundamentalen Beitrag leisten.

Bei entsprechenden Veränderungsprozessen bestehender Unternehmensprozesse bzw. bei geplanten Neuerrichtungen von Standorten können Unternehmen wie die MR PLAN Group dafür sorgen, dass der Auftraggeber sein oft ohnehin schon vorhandenes hochspezialisiertes Verfahrens-Know-how noch optimiert und daraus eine neugestaltete Form der Wertschöpfung macht.

Es sind letztlich effiziente, störungslos funktionierende Geschäftsprozesse, die einen Maximalstandard an Leistungs- und Produktionsleistung gewährleisten. Bei der Entwicklung solch neuer Produktivität sollte allerdings nie die Unternehmensidentität verlorengehen, sondern im Gegenteil gestärkt werden. Auf Engineering for Excellence spezialisierte Unternehmen, die Auftraggeber bei der Projektierung solcher Vorhaben beraten und begleiten, müssen ein hohes Maß an Verständnis für die Realitäten und Anforderungen des Auftraggebers mitbringen. Nur so lassen sich technische und wirtschaftliche Lösungen entwickeln, die zum beauftragenden Unternehmen passen und es auf die Zukunft ausrichten.

Beratung, Planung und Durchführung von Veränderungsprozessen aller Art

Wenn Unternehmen eine strategische und praktische Neuausrichtung bzw. eine Expansion mittels neuer Standorte ins Auge fassen, können sie ein solches Projekt nicht alleine bewältigen, sondern holen sich Experten ins Boot. Diese liefern dann Machbarkeitsanalysen, führen Prozesssimulierungen durch, übernehmen die Konzepterstellung, unterstützen mit Handlungsempfehlungen und geben Entscheidungshilfen. Dies alles ist Teil einer strategischen Beratung, die den ersten Schritt eines so komplexen Projekts darstellt.

Stichwort Digitalisierung

Schon in dieser Phase muss bereits die Digitalisierung mitgedacht werden, welche vor allem durch Interoperabilität realisiert wird. Das bedeutet, dass Bauteile, Maschinen, Fördersysteme oder Werkzeuge, die sich eindeutig identifizieren lassen, zum Zweck der späteren Auftragssteuerung mithilfe eines ERP oder MES einem digitalen Zwilling zugeordnet. Dadurch lassen sie sich in der Praxis für die Automatisierung von Steuerung, Logik, KI und Maschine Learning heranziehen. So werden ein interaktiver Austausch und eine Verständigung zwischen den Objekten auf Basis einer einheitlichen digitalen Sprache möglich.

Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit zwischen beauftragendem Unternehmen und Projektierer ist das Engineering bzw. die Projektplanung. Diese erstreckt sich über die Fabrik-, Fördertechnik-, Montage- und Prüfstandplanung bis zur Konstruktion, der teilweisen oder ganzen Projektsteuerung sowie dem Qualitätsmanagement.

Darüber hinaus beinhaltet die Kooperation in der Regel auch geplante Umbau- bzw. Neubauvorhaben. Dazu gehören meist Standortstudien, Bedarfsplanungen sowie architektonische Planungen, Überlegungen zur technischen Gebäudeausrüstung sowie zu Möglichkeiten, CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Idealfall übernimmt das mit dem Projekt beauftragte Unternehmen im Rahmen des Projekts die sogenannte Generalplanung, verantwortet also das gesamte Umbau- oder Neubauprojekt hinsichtlich der zu erbringenden Architekten- bzw. Ingenieursleistungen.

Projektumsetzung: Realisierung auf Grundlage der Kunden- und Marktanforderungen

Die Entwicklung einer tragfähigen, auf Optimierung der Wertschöpfungskette ausgerichteten Strategie im Rahmen von Erneuerungs- bzw. Veränderungsmaßnahmen ist ein hochkomplexer Prozess. Letztlich geht es bei einem solchen Projekt darum, dass die Beteiligten verstehen, wo es Schwachstellen in den Geschäftsprozessen gibt und durch welche Maßnahmen sie sich optimieren lassen.

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