LiechtensteinNews

Liechtenstein erhält einen neuen Lehrplan

Bleistifte
Weil in St. Gallen ab dem neuen Schuljahr 2017/18 der Lehrplan 21 eingeführt wird, muss Liechtenstein reagieren. Dass Liechtenstein reagieren muss, ist zwar nicht neu. Nun ist aber klar: Es wird einen neuen Lehrplan geben. Das bestätigt Bildungsministerin Aurelia Frick auf Anfrage. Der Lehrplan habe eine hohe Priorität und man arbeite mit Hochdruck an diesem Thema. Die von der Regierung eingesetzte Arbeitsgruppe Lehrplan, in der die Schulleitungen und Lehrpersonen vertreten sind, haben demnach die Optionen geprüft. «Sie favorisiert einen neuen Lehrplan, welcher auf dem neuen Deutschschweizer Lehrplan aufbaut, aber auf unsere Situation und Bedürfnisse ausgestaltet und adaptiert ist», so Frick.

Nötig wird der Lehrplan laut Aurelia Frick zum einen, weil sich in Bereichen, in welchen neue Informations- und Kommunikationstechnologien eine Rolle spielen, und auch im ganzen MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) seit der letzten Überarbeitung des Liechtener Lehrplans im Jahre 2005 sehr viel geschehen und die Situation heute eine andere sei. Zum anderen sei mit dem Lehrplan 21 in der Schweiz eine neue Situation entstanden. «Bald wird es bei uns keine Schweizer Lehrmittel mehr geben, die nicht nach diesem Lehrplan ausgerichtet sind. Um den Anschluss unserer Schüler an die weiterführenden Schulen in der Schweiz, wie die Berufsschulen, sicherzustellen, müssen wir handeln und uns darauf vorbereiten», erklärt die Bildungsministerin. (dv)

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"