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Linke verlangt Schulgipfel im Kanzleramt

Angesichts steigender Zahlen von psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in der Pandemie hat Linksfraktionschef Dietmar Bartsch eine schnelle Rückkehr zum Regelunterricht und einen Schulgipfel im Kanzleramt gefordert. „Kinder sind die Verlierer dieser Pandemie in Deutschland“, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Bis zu 800 Stunden Unterrichtsausfall in den Schulen, soziale Isolation von Freunden und geschlossene Freizeit- und Sporteinrichtungen richten bei Kinderseelen vielfach unverzeihliche Schäden an.“

Boomende Praxen für Kinderpsychiatrie sein ein „Debakel für unser Land“. Während täglich Impfquoten und Urlaube diskutiert würden, fehle Eltern und Kindern die Perspektive auf einen geregelten Präsenzunterricht. Notwendig sei jetzt ein „ein Signal für Kinder und Schule“. Die Bundeskanzlerin sei aufgefordert, „die Scheuklappen für Kinder abzulegen und zu einem Schulgipfel in das Kanzleramt zu laden“. Es brauche das bundesweite abgestimmte Signal, wann bei stabil niedriger Inzidenz Präsenzunterricht als Regel zurückkehre, sagte Bartsch. Dies dürfe nicht auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben werden. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Abgeschlossenes Schultor, über dts Nachrichtenagentur

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