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Linke wollen bei Israel-Reise „mit Verdächtigungen aufräumen“

<a title=Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem, über dts Nachrichtenagentur" width="100%" align="LEFT" />Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat in der "Berliner Zeitung" (Samstag-Ausgabe) betont, es gehe bei der bevorstehenden Israel-Reise, die er ab Sonntag mit seiner Co-Vorsitzenden Sahra Wagenknecht unternimmt, "auch darum, mit bestehenden Verdächtigungen uns gegenüber aufzuräumen". Die Linke war in den vergangenen Jahren mehrfach in den Verdacht des Antisemitismus geraten – zuletzt im November 2014, als Vertreter des linken Fraktionsflügels zwei Israel-Kritiker in den Bundestag einluden und den damaligen Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi bis auf die Toilette verfolgen. Bartsch sagte der "Berliner Zeitung": "Wir haben die Entscheidung, nach Israel zu reisen, gemeinsam getroffen. Israel ist aufgrund der deutschen Geschichte und wegen der Situation im Nahen Osten politisch enorm wichtig." Auf den Termin mit dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin sei er sogar "ein bisschen stolz". Die palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah besuche man wiederum auch deshalb, um deutlich zu machen, dass die Linke für eine Zwei-Staaten-Lösung eintrete. Bartsch und Wagenknecht werden unter anderem die Knesset und die Gedenkstätte Yad Vashem besuchen. Foto: Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem, über dts Nachrichtenagentur  

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