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Logistik Outsourcing – wann lohnt es sich?

Das Outsourcing von Logistikdienstleistungen steht weiterhin ganz oben auf der Liste der strategischen Optionen aufgrund der andauernden Krise. Das hat auch seine Gründe. Einige davon sind neben der Konzentration auf das Kerngeschäft, auch die Bilanzverkürzung sowie die Minimierung es Risikos. Des Weiteren nehmen, parallel zu diesen noch einige weitere Faktoren Einfluss, wie Senkung der Kosten, Erhöhung der Verfügbarkeit, Flexibilität, Optimierung der Prozesse. Aber auch die Forderung nach mehr Effizienz ist ein wichtiger Grund dafür, logistische Gesamtpakete auszulagern.

Das Outsourcing nimmt immer weiter zu

In den letzten Jahren hat die Dimension des Outsourcing innerhalb der Logistik immer weiter zugenommen, was ebenfalls für die Komplexität der Logistikverträge gilt. Neben den operativen Aspekten der Vertragsgestaltung spielen die juristischen Anforderungen eine wichtige Rolle. In der Praxis kommt es oft zu vermeidbaren Fehlern, die dann zu einem Scheitern des gesamten Projektes führen können. Dies können Unternehmen beim Logistik-Outsourcing mit Benway Solutions vermeiden.

Das Unternehmen, dass bereits seit mehr als 50 Jahren Expertise in der Logistikberatung, als Verpackungsdienstleister und Kontraktlogistik-Anbieter hat, weiß um die häufigsten Missverständnisse:

In der Theorie ist alles ganz einfach …

Um das Controlling-Instrument zu erstellen, nehme man ein paar Kennzahlen und eben diese sind dienlich dazu, die Logistikdienstleistung des Dienstleisters zu messen. Doch was „gut durchdacht“ ist, muss nicht immer gleich „gut gemacht“ bedeuten. Denn häufig werden die Key Performance Indicators (KPIs) als starres Korsett formuliert – doch eben dies wird der Praxis nicht gerecht. Denn liegt der Fokus eines KPI ausschließlich auf einem prozentualen Erfüllungsgrad einer bestimmten Auftragsmenge, dann sind die saisonalen oder täglichen Schwankungen der Auftragslage darin nicht enthalten.

Die Folge ist, dass es dem Logistiker nicht möglich ist, eine bedarfsgerechte Einsatzplanung vorzunehmen, womit es zu Spitzenzeiten zu Lieferverzögerungen kommen kann. Zudem können die KPIs aufgrund von handwerklichen Mängeln das Ziel der Transparenz verfehlen. Denn werden nur wenige KPIs in dem Vertrag fixiert, dann ist es nicht möglich, dass ein nachvollziehbares Gesamtbild entsteht. Nur dann wenn es eine sinnvolle KPI gibt, kann die Qualität der geforderten Dienstleistung transparent werden. Zudem haben viele Unternehmen KPIs definiert, die von ihnen als universell verwendbare Kennziffern verstanden werden. Doch in einem Logistik-Vertrag für das Logistik-Outsourcing sind KPIs gefragt, die ganz genau auf die vereinbarte Leistung spezifiziert sind, besonders dann wenn diese ihre Funktion als Controlling-Instrument erfüllen sollen.

Die Frage nach den Kosten

Geht es um das Logistik-Outsourcing, dann stehen diese Projekte grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Ziel der Kostenreduktion. Naturgemäß fällt der Preisverhandlung eine besondere Rolle zu, wenn es um die Vertragsgestaltung geht. Auch wenn Budget und Fixpreis ihre Nachteile haben, so sind diese Ansätze oft noch vertreten. Allerdings werden Budgets gern überschritten und heute gilt eine gewisse Teuerung bereits als selbstverständlich – auch wenn dies der Natur des Budgets so gar nicht passt.

Aber auch um den Fixpreis steht es nicht besser, denn Dienstleister sind kaum zu Höchstleistungen motiviert. Motivierender sind hier für beide Seiten Verfahren nach dem „Cost-plus-Prinzip“. Bei diesen wird über die kosten hinaus eine gewisse Gewinnmarge vereinbart. Doch auch hier gibt es ein Problem: Die sogenannten Overheads, also die Verwaltungskosten des Auftragnehmers müssen berücksichtigt werden, damit die Kalkulation letztendlich passt. Allerdings werden eben diese nicht mit einberechnet bzw. als Bestandteil der Gesamtkosten gesehen.

Das „Open-book“ Verfahren ist dagegen heute der Königsweg. Dabei wird im Rahmen der offenen Kalkulation ein Korridor festgelegt und innerhalb von diesem bewegt sich das Projekt finanziell. Dabei bleibt ein gewisser Prozentsatz, der vorab festgelegt wird, beim Auftragnehmer. Sollten die Kosten innerhalb des Korridors nach oben oder unten abweichen, dann teilen sich die Parteien die Differenz. Sollte es dem Auftraggeber gelingen, durch Effizienzgewinne den Korridor zu unterschreiten, dann steigt damit sein Gewinnanteil. Die Folge ist hier: Der Auftraggeber hat eine Planungssicherheit und der Auftragnehmer ist motiviert um die Kosten zusätzlich zu senken.

Zwischen Dienst und Leistung

Die theoretische Unterscheidung zwischen Dienst- und Werkvertrag ist fast immer zu kurz für die Logistikpraxis. Wichtig ist es daher, beim Vertragsgespräch die Frage zu beantworten, welche Ziele mit dem Logistik-Outsourcing verfolgt werden und mit welchen Leistungen der Logistikpartner diese erreicht.

Im Anschluss fixiert der Vertrag diese Vereinbarung als Mischung aus Dienst- und Werkvertrag. Kommt es bspw. zum Einsatz von Subunternehmen, dann muss der Vertrag zudem um die Elemente eines Geschäftsbesorgungsvertrags erweitert werden. Das Ergebnis eines solchen praxisbezogenen Vorgehens ist eine Kooperationsbasis. Diese ist konsequent am Nutzen der Zusammenarbeit ausgerichtet und dient nicht der formalen Erfüllung vermeintlicher Vorgaben.

Es ist eine Frage der Expertise

Viele Unternehmen betreten mit dem Entschluss des Logistik-Outsourcing absolutes Neuland. Daher gilt es von Beginn an Fehler zu vermeiden, deren spätere Korrektur nicht nur kostspielig sein kann, sondern selten sogar unmöglich ist. Die professionell aufgestellten Unternehmen wie Benway Solutions verfügen über das notwendige Know-how, die Erfahrung und eine breite Fachkompetenz, um Missverständnisse zu verhindern.

Benway Solutions steht seinen Kunden als erfahrener Dienstleister im Bereich Logistik-Outsourcing deutschlandweit zur Seite. Das Unternehmen analysiert die Prozesse, um dann die Konzeption sowie die Optimierung der Prozesse durchzuführen.

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